Willkommen im Kleingartenverein Gartenfeine e.V.!

Wie jedes Jahr soll auch diesmal wieder der schönste Kleingarten gekürt werden und natürlich soll euer Garten der Preisträger werden. Jetzt gilt es nur noch die Jury von eurem Garten zu überzeugen. Wenn da nicht auch noch die Nachbarn wären, welche diesen Preis auch gewinnen wollen. Da muss man wohl durchaus zu unlauteren Mitteln greifen…

Jetzt wisst ihr schon, worum es in dem neuen kleinen Kartenspiel Zank am Zaun geht.

Dieses wird derzeit über Kickstarter finanziert. Wenn ihr als mehr wissen wollt, dann könnt ihr natürlich gerne in die Kampagne schauen.

Ich hatte die Gelegenheit das Spiel vorab online spielen zu dürfen. Als Unterstützer des Projekts erhaltet ihr ebenfalls Zugang zu der Online-Version. 

Jetzt genug der Vorrede. Wie genau funktioniert das Spiel?

Jeder startet mit 4 Startkarten, die den Garten bilden. Diese liegen genau gegenüber von den Gartenkarten des oder der Nachbarn ( je nach Spielerzahl). Gartenkarten sind Gemüsebeete, Rasenfläche, Blumen oder Bäume. Die Karten haben je nach Kategorie andere Farben. 

Dann muss noch das Gartencenter gebildet werden. Es werden dafür einfach 4 Karten vom Gartenstapel gezogen und offen ausgelegt. In diesem Stapel finden sich allerdings nicht nur Gartenkarten, sondern auch Jurymitglieder oder auch Zankkarten. Dazu gleich mehr…

Ein Spielzug ist schnell beschrieben. In seinem Zug kann aus drei verschiedenen Aktionen wählen:

  1. Man erfüllt die Anforderung eines ausliegenden Jurymitglieds. Wenn ein Jurymitglied gezogen wird, kommt dieses nicht in das Gartencenter, sondern in die Prüfungskommission. Alle Jurymitglieder haben eine Voraussetzung, um diese für seinen Garten zu gewinnen. Sie bleiben also so lange in der Prüfungskommission, bis ein Spieler die Voraussetzung erfüllt und das Jurymitglied überzeugt. Dieses wird dann vor sich abgelegt.
  2. Ganz simpel: man gärtnert! Man wählt eine Gartenkarte aus dem Gartencenter und platziert diese in seinem Garten. Das ist übrigens nicht ganz so einfach, denn die Karten haben des öfteren Bedingungen, an welche Stelle sie im Garten platziert werden dürfen. Es müssen z.B. Karten einer bestimmten Farbe daneben oder auch gegenüber ausliegen. Die Karte, welche vorher auf der Position lag, wird einfach kompostiert.
  3. Man zankt sich. Dazu kann man sich eine der Zankkarten aus dem Gartencenter nehmen und bringt den Garten des Nachbarn durcheinander. Mit Zankkarten kann man Karten des Nachbarn zerstören oder man vertauscht die Positionen der Karten. Auf jeden Fall ein Ärgernis für den Mitspieler. 

Was fehlt jetzt noch für einen kompletten Garten? Richtig! Die Gartenzwerge! Diese gibt es natürlich auch. Sie kommen mit den Gartenkarten ins Spiel und können zwei verschiedene Dinge: entweder sie werten einzelne Gartenkarten im Punktewert auf oder sie beschützen vor Zerstörung. 

So geht es dann Zug um Zug bis ein Spieler eine bestimmte Anzahl von Jurymitgliedern überzeugt hat. Die Anzahl der zu überzeugenden Jurymitglieder hangt von der Spielerzahl ab. 

Mein Fazit:

Da ich selbst einen Kleingarten hatte, habe ich natürlich eine gewisse Affinität zu dem Thema. Allerdings habe ich nie versucht die Nachbarn zu übertrumpfen. Mein Verhältnis zu den Nachbarn war immer ein Gutes.

Wer ein schnelles, kleines lustiges und auch gemeines kleines Kartenspiel sucht, ist bei Zank am Zaun richtig. Die Regeln hat man schnell drauf, da diese sehr übersichtlich kurz sind und man spielt sofort los. 

Die Zankkarten sind zwar nicht nett, aber auch wenn man diese vom Nachbarn abbekommt, wird sich das schnell relativieren. Das Spiel geht die ganze Zeit hin und her. Da sich das Spiel selber nicht so ernst nimmt, sollte man dies selbst auch nicht tun. 

Auch die Artworks gefallen mir. Ich mag einfach diesen Comic-Stil bei Spielen. Mich spricht das immer sofort an. Es passt auch einfach zum Thema. 

Die Regeln sind zwar schnell gelernt, aber was mir gefällt ist, dass die Entscheidung, welche Karte man aus dem Gartencenter nimmt, nicht immer ganz einfach ist. Es kann durchaus schon mal knifflig werden, welche Karte jetzt am besten in den Garten passt. 

Zu der Qualität der Karten kann ich natürlich nichts sagen, da ich „nur“ die Online-Version spielen konnte.

Das Spiel hat mir Spaß gemacht und ist auf jeden Fall für Familien und geeignet. Auch Vielspieler sollten an diesem Spiel Spaß finden, da die Auslage jedes Spiel anders ist und so auch Varianz entsteht. 

Es ist ein lustiges Spiel, mit welchem man gut einen Spieleabend eröffnen oder auch schliessen kann.  

Von Yogi

männlich, Anfang 40, Brettspiel-Nerd

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.