Bei Spicy handelt es sich um ein Bluff-Kartenspiel bei dem es darum geht möglichst alle seine Handkarten loszuwerden. 

Zunächst aber mal die Daten: 

Titel: Spicy
Spieler: 2-6
Autor: Zoltan Györi
Verlag: Heidelberger Spieleverlag
Alter: 10-100 Jahre

Zu Beginn des Spiels werden jedem Spieler 6 Handkarten ausgeteilt. Diese Karten haben Zahlen von 1 bis 10 und sind jeweils einem Gewürz (Pfeffer,Wasabi oder Chili) zugeordnet. Jede Karte ist dreimal im Spiel vorhanden. Dann gibt es zusätzlich noch Jokerkarten, die entweder als jedes Gewürz oder als eine beliebige Zahl zwischen 1 und 10 gelten. 

Beginnen muss man immer mit einer Zahl zwischen 1 und 3. Man legt die Karte verdeckt in die Mitte und sagt die Zahl und das Gewürz an. Der nächste Spieler muss das gleiche Gewürz mit einer höheren Zahl, natürlich verdeckt, darauf legen. 

Hierbei darf natürlich nach Herzenslust geflunkert werden. Spätestens bei den hohen Zahlen kommt dann aber schnell Zweifel auf. Wenn ein Spieler den anderen anzweifelt, muss er allerdings genau werden. Man kann entweder das entsprechende Gewürz oder die gelegte Zahl anzweifeln. 

Erst danach wird die Karte umgedreht und geschaut ob geblufft wurde oder eben nicht. Es wird aber nur nach dem angezweifelten Teil geschaut (Zahl oder Gewürz).  

Der Spieler, welcher falsch lag oder geblufft hat, muss dann zwei Strafkarten ziehen. Die bereits gelegten Karten bekommt der andere Spieler. Diese zählen am Ende als Siegpunkte. 

Dann wird ein neuer Stapel begonnen.

Es geht so lange weiter, bis ein Spieler seine letzte Handkarte losgeworden ist. Dann bekommt dieser eine Trophäe, welche am Ende 10 Punkte wert ist. Dann zieht der Spieler wieder neue 6 Karten auf und weiter geht’s. 

Das Spiel endet wenn entweder ein Spieler seine zweite Trophäe bekommt oder insgesamt drei Trophäen vergeben wurden. Der Spieler mit zwei Trophäen gewinnt sofort. Das Spiel kann auch enden, wenn eine bestimmte Kartenzahl nachgezogen wurde. Das ist aber in unseren Spielrunden kaum vorgekommen. 

Endet das Spiel nicht mit zwei Trophäen bei einem Spieler werden jetzt die Punkte gezählt und der Spieler mit den meisten Punkten hat gewonnen. 

Die Regeln sind also denkbar einfach und schnell erklärt. Für einen höheren Wiederspielwert sorgen noch verschiedene Variantenkarten, welche das Spiel immer wieder verändern. 

Was natürlich ins Auge sticht ist die golden strahlende Verpackung und auch die Karten haben eine goldene bedruckte Rückseite, welche einen tollen Eindruck macht. 

Fazit

Sicherlich erfindet Spicy das Prinzip einen Bluff-Kartenspiels nicht wirklich neu, allerdings ist es ein netter Kniff, dass man sich beim Anzweifeln entweder für die Zahl oder das Gewürz entscheiden muss. Auch die Illustrationen sind witzig und ungewöhnlich.

Preislich liegt Spicy mit ca. 15 Euro auch voll im Rahmen.

In unserer Spielrunde hat Spicy zumindest für eine Menge Spaß gesorgt. Es ist sicherlich ein toller Absacker eines Spieleabends oder auch ein Spiel was man gerne mit in den nächsten Urlaub nehmen kann. 

Unsere Wertung

Yogi 3 out of 5 stars (3 / 5)  

Von Yogi

männlich, Anfang 40, Brettspiel-Nerd

Ein Gedanke zu „Spicy (Heidelberger Spieleverlag): Wasabi, Pfeffer oder Chili? Hauptsache Spicy!“

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