Boogie – Die Party kommt nicht in Fahrt

Die Wii hat sich seit ihrem Start Ende 2006 mit Spielen wie „Rayman Raving Rabbids“ oder „Mario Party 8“. Kein Wunder also, dass sich Electronic Arts mit „Boogie“ auch an einem partytauglichem Spiel versucht.

Singen und tanzen

Doch leider geht der Versuch von Electronic Arts gewaltig schief. Die Ansätze ein Spiel zu schaffen in der mit Wiimote und Nunchuck getanzt und mit beigelegtem Mikrofon gesungen werden darf ist zwar super, doch die Umsetzung nicht sehr überzeugend.

Macht es die ersten paar Minuten noch Spaß im Takt der Musik die beiden Steuergeräte zu schwingen, ist aber nach wenigen Runden schon die Luft raus. Zu eintönig ist das Gewedel mit Wiimote und Nunchuk und zu wenig fordernd. Selbst absolut ungeübte Spieler brechen in kürzester Zeit alle Highscores. Da retten auch verschiedene Tanzstile und die Möglichkeit für Special Moves nicht mehr viel.

Bei den Gesangseinlagen sieht es nicht besser aus. Offensichtlich von Sonys Singsstar inspieriert muss man hier in das beigelegte Mikrofon singen und bei den Karaoke einlagen die Tonlage möglichst gut treffen um Punkte zu erreichen. Zu dumm nur, dass es dabei völlig ausreicht in das Mikrofon zu summen um die Töne zu treffen und es so auch hier kein großes Problem ist schnell die Highscore zu knacken.

Eine Story braucht man nicht

Wer genug von einem schnellen Spiel hat, kann sich auch an einem Storymodus versuchen. Hier erlebt man die Geschichten von verschiedenen Charakteren und muss um weiter zu kommen verschiedene Gesangs- und Tanzeinlagen meistern. Zu dem Problem, dass man die Highscores quasi im Schlaf knackt, kommt im Storymodus hinzu, dass die einzelnen Geschichten völlig belanglos sind und man eigentlich gar keine Lust hat diese Geschichten zu verfolgen.

Sei dein eigener Regisseur

Doch es gibt auch postive Dinge die man über „Boogie“ schreiben kann. So gibt es die Möglichkeit von seinen Auftritten Videos zu schneiden und sich diese hinterher noch einmal anzuschauen. An und für sich ein tolles Feature und es macht auch tatsächlich Spaß diese Videos zu drehen, nur leider wurde es versäumt eine Möglichkeit mir einzubauen die eigenen Auftritte auch an andere Wii-Besitzer zu verschicken.

Lieber doch nicht singen und tanzen

Bei so vielen Schwächen ist es nicht verwunderlich, dass man als Fazit festhalten kann, lieber die Finger von „Boogie“ zu lassen. Wenn man ein Partyspiel haben möchte, sollte man doch lieber zu einem der einleitend erwähnten greifen.

Factsheet:

Name: Boogie
Publisher: Electronic Arts
Hersteller: Electronic Arts
Spieler: 1- 4 Spieler
Altersfreigabe: USK freigegeben ohne Altersbeschränkung

Unsere Wertung:

Gnislew
Schnaetty
Durchschnitt:

Leserwertung
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