Jaipur. Wieder ein Spiel was viel zu lange meiner Aufmerksamkeit entgangen ist. Es war während der Corona Hochzeit als Basti von (damals noch Siegpunkt) Geekpunkt uns zu einem Toplistenformat auf seinen Kanal einlud. Es ging um die 100 meistgespielten Spiele laut Boardgame Geek im vorangegangenen Jahr. Jaipur war da recht hoch geranked und Basti schwärmte von dem Spiel, so dass ich es mir anschauen musste. 

Jaipur ist ein Duell um den Hofliferantenstatus des Maharadschas. Dabei versuchen wir Sets aus Waren wie Silber, Gold, Tuch, Rubinen oder auch Leder zu „draften“. Ab einem Pärchen können diese gegen Geld (=Siegpunkte) eingetauscht werden, es lohnt sich jedoch längere Sets zu sammeln, da man ab einem 3er Set Bonussiegpunkte in Form eines Bonusplättchens erhält, dessen Wertigkeiten bei längeren „Reihen“ signifikant ansteigen. 

Eine Runde endet wenn drei Waren komplett „verbraucht“ sind. Insgesamt gewinnt der Sieger aus einem Best of three, sprich es braucht zwei Rundensiege um das Spiel zu gewinnen. 

Jaipur besticht mit einfachen, schnell zu lernenden Regeln die aber eine erstaunlich tiefe Taktik und Strategie erlauben und erfordern um langfristig erfolgreich zu sein. Das bietet packende und super enge Duelle. Das Manko ist jedoch, dass ein erfahrener Jaipur Spieler einen Rookie mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit auseinander nimmt. Die Kunst ist es an dem Anspruch des Gegners zu wachsen. 

  • Titel: Jaipur
  • Verlag: Asmodee
  • Spielende: 2
  • Dauer: 30 Minuten
  • Alter: ab 12 Jahren
  • Autor: Sébastien Pauchon
  • Artwork: Vincent Dutrait & Alexandre Roche

Von Dan

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