SPIEL 10: Tag 1 – Lange Schlange vor der Tür und Suche nach den Highlights

Die Spiele sind eröffnet. Oder besser gesagt die SPIEL 10 in Essen. Leider fing der Tag nicht gerade super an. War die Anreise nach Essen noch unproblematisch – Düsseldorf ist ja jetzt nicht so weit weg – war der Weg zum Ticket deutlich schwieriger. Dass man mal 20 – 30 Minuten an vollen Messtagen darauf wartet ein Ticket lösen zu können ist ja noch zu verstehen. Heute dauerte es aber geschlagene 90 Minuten bis ich meine Dauerkarte hatte. Auch wenn man sich hinterher bei mir dafür entschuldigte, da muss man als Veranstalter besser drauf vorbereitet sein.

Doch genug gemeckert. Reden wir über die Spiele. Darum fährt man ja schließlich zu SPIEL 10, oder? Spiele gibt es da nämlich reichlich zu sehen und zu testen. Nach einer Orientierungsrunde war der erste angesteuerte Spieltisch bei Queen Games. Dort habe ich mir Fresko angesehen. Ganz ehrlich: vom Hocker gehauen hat mich das Spiel nicht. Hat zwar eine ganz nette Spielmechanik, aber irgendwie eintönig. Schade. Das Thema der Malerei ist nämlich eigentlich ganz interessant. (5/10)

Amüsanter ging es bei eggertspiele zu. Da der Verlag dieses Jahr Verlagsjubiläum feiert, hat man dort ein entsprechendes Spiel rausgebracht: Rummelplatz. Verschiedene namhafte Autoren haben hier dran mitgearbeitet und herausgekommen ist eine spaßige Minispielsammlung, in der Jahrmarktattraktionen die einzelnen Stationen im Spiel darstellen. Gewonnen hat dabei interessanter nicht der Spiele, der in den Minispielen die meisten Punkte einheimsen konnte, sondern der Spieler, der eine Lotterie am Ende des Spiels gewinnt. Da bei Rummelplatz ganz klar die gute Zeit die man miteinander hat im Vordergrund steht, geht dies mit der Lotterie schon in Ordnung, denn am Ende war es wichtiger Spaß bei den Minispielen gehabt zu haben als zu gewinnen. (6/10)

Die letzten beiden Spiele des Tages wurden bei Ravensburger gespielt. Erst das Lege- und Denkspiel Seeland und dann Krawall vorm Stall. Für seine Einfachheit hat man bei Seeland durch geschickte Verknüpfung der unterschiedlichen Spielelemente einiges an taktischen Möglichkeiten um Siegpunkte zu erzielen und die Gegner zu ärgern. Ein wenig erinnert das Spiel an Flowerpower, welches im Gegensatz zu Seeland aber nur zweit gespielt werden kann. Seeland ist im übrigen für 2 -4 Spieler ausgelegt. (6/10)

Der Geheimtipp meiner bisherigen SPIEL 10 ist allerdings ein Spiel, das wohl eher für jüngere Spieler ausgelegt ist: Krawall vorm Stall. Dieses Spiel ist ein unterhaltsames Hühnerrennen mit kleinen taktischen Feinheiten und viel Schadenfreude. Eigentlich hatte ich das Spiel nur wegen dem unterhaltsamen Titel von der Leihtheke geholt, aber manchmal schaffen es eben auch solche Spiele zu überzeugen. Für einen guten Kurs wandert das Spiel am Sonntag in meiner Tasche.

Nach einer Demorunde des World of Warcraft Sammelkartenspiel war der erste Messetag zu Ende. Morgen würde ich mich auf jeden Fall gerne Der Pate bei Kosmos anschauen und mal sehen was sich noch so ergibt.

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