Wolltet ihr schon immer mal euren eigenen Zoo aufbauen und dafür sorgen das immer genug Tiere in diesem leben. Dann ist hier das Spiel für euch: Uwe Rosenbergs New York Zoo

Hier geht es darum als erstes seinen Zoo aufgebaut zu haben und dabei möglichst viele Tiere zu züchten. Uwe Rosenberg hat dabei zwei Dinge zusammengeführt, mit denen er sich bestens auskennt: zum einen Puzzlespiele und zum zweiten Tiere. Nur dieses mal haben wir es nicht mit Kühen und Schafen zu tun sondern mit Pinguinen, Flamingos, Kängurus, Polarfüchsen und Erdmännchen.  Wir müssen diese Tiere in unsere Gehege platzieren und sich dort vermehren lassen. Gelingt uns das zur genüge, können wir uns neue Attraktionen leisten, welche dann unseren Zoo vervollständigen.

Bevor ich euch aber konkreter verrate wie das genau funktioniert, wie immer zuerst die Fakten:

Name: New York Zoo
Autor: Uwe Rosenberg
Spieler: 1-5 Spieler
Alter: ab 10 Jahre
Dauer: 30-60 Minuten
Verlag: Feuerland

Jetzt aber los, unser Zoo wartet:

Zu Beginn des Spiels bekommt jeder Spieler sein persönliches Zoogelände, welches, je nach Spielerzahl, sich in der Größe des zu bebauenden Feldes unterscheidet.  Diese Spielpläne werden zufällig verteilt, da auf jedem Plan ebenfalls eine Nummer abgebildet ist, welche die Spielerreihenfolge festlegt. Auf jedem Plan sind noch Häuser abgebildet in welche später jeweils ein Tier untergebracht werden kann. Jeder Spieler startet mit zwei Tieren, welche ebenfalls auf seinem Plan abgebildet sind und platziert diese schon in seinen Häusern.

In der Mitte wird dann der Aktionsstreifen ausgelegt und in die Einbuchtungen die Gehegeplättchen abgelegt. Es gibt dafür eine festgelegte Rehenfolge, so dass am Ende die großen Gehege oben liegen und die kleineren weiter unten liegen und erst freigespielt werden müssen. Der Elefantenmarker wird auf das Startfeld gesetzt.

Als letztes werden noch die Attraktionen bereit gelegt, welche man sich durch volle Gehege erarbeiten kann.

Dann geht es im Uhrzeigersinn auch schon los. Ein Spielzug besteht aus drei Teilen, die in festgelegter Reihenfolge durchgeführt werden:

  1. Elefant setzen: Je nach Spielerzahl darf der Elefant zwischen 1 bis 4 Felder vorgesetzt werden. Als Felder gelten alle Einbuchtungen mit Gehegeteilen und die Tiererwerbsfelder, welche dazwischen liegen. 
  2. Hauptaktion: Die Hauptaktion ist davon abhängig, wo ihr den Elefanten hingesetzt habt. Steht der Elefant auf einem Gehegeteil, müsst ihr das oberste Teil nehmen und auf euer Zoogelände puzzeln.  Die Besonderheit hierbei ist, dass ihr gleichzeitig auch ein bis zwei Tiere in das Gehege platzieren müsst. Diese können entweder aus einem eurer Häuser kommen oder aus einem anderen Gehege. Allerdings dürft ihr damit kein anderes Gehege komplett leeren. Ebenfalls darf sich immer nur eine Tierart in einem Gehege befinden. Könnt ihr also entweder das Gehege nicht unterbringen oder kein Tier im neuen Gehege platzieren, könnt ihr diese Aktion nicht ausführen.

    Die zweite Möglichkeit ist, dass ihr auf einem Tiererwerbsfeld stehen geblieben seid. Auf diesem sind immer zwei verschiedene Tiere abgebildet, welche ihr auch aus dem Vorrat nehmen und in eurem Zoo platzieren dürft. Diese könnt ihr entweder auf freie Plätz in euren Gehegen stellen oder in eines eurer freien Häuser. Alternativ könnt ihr auch nur ein Tier nehmen, dann allerdings eine Tierart eurer Wahl. 

    Sollte dadurch ein Gehege komplett voll belegt werden, dürft bzw. müsst ihr das Gehege sofort werten. 

    Alle Tiere aus dem Gehege werden abgelegt. Wenn ihr wollt, dürft ihr eins behalten und in einem eurer freien Häuser unterbringen.

    Dann bekommt ihr eines der verbliebenen Attraktionsplättchen eurer Wahl und dürft es auf euer Tableau legen. 
  3. Tiervermehrung: Als letztes wird geprüft, ob es eine Tiervermehrung gegeben hat. Habt ihr mit dem Elefanten beim Setzen ein solches Feld überschritten, dann dürfen alle Spieler eine Tiervermehrung mit der entsprechenden Tierart in ihren Zoos durchführen. 

    Dafür müssen in einem Gehege allerdings mindestens zwei Tiere vorhanden sein. (sonst wird das auch schwierig). Ist das der Fall darf jeder ein weiteres Tier derselben Art in das Gehege stellen. Pro Tiervermehrung dürfen in einen Zoo maximal zwei neue Tiere kommen. Sollte dadurch ein Gehege komplett gefüllt werden, werden diese Gehege jetzt gewertet und die Tiere werden gegen Attraktionen eingetauscht. 

    Das Spiel geht jetzt so lange so weiter bis ein Spieler sein Zoofeld komplett bebaut hat. Danach endet das Spiel sofort und dieser Spieler hat die Partie New York Zoo gewonnen.

Mein Fazit:

Wie ich es schon in der Einleitung schrieb, hat Uwe Rosenberg in diesem Spiel vereint was er am besten kann. Er hat eine Puzzlemechanik mit Tieren kombiniert. Die Regeln sind aber einfach gehalten und schnell gelernt. Das Regelwerk hat auch viele Beispiele, so dass man wirklich schnell in das Spiel hereinkommt. 

Uwe Rosenberg erfindet sich mit diesem Spiel sicherlich nicht neu, es ist aber wirklich ein gut gelungenes Familienspiel. Die Optik ist ebenfalls über jeden Zweifel erhaben. Ich persönlich mag schon das Design der Spielschachtel. Es wirkt schlicht, dabei aber auch ein bisschen edel. Das kommt bei mir an und wird immer dazu führen, dass ich im Spieleladen genauer hinschaue. Auch die Artworks sind komplett gelungen und runden den optischen Eindruck ab. 

Das Spielmaterial ist ebenfalls, wie man es von Feuerland auch erwartet, hochwertig. Die Tiermeeple sind aus Holz und auch die anderen Komponenten aus solider Pappe. Lediglich die Spielpläne sind etwas dünn geraten. Besonders gut gefällt mir der Pinguin mit seinem weißen Bauch. 

Wer sollte also zugreifen? Das Spiel ist der blauen Reihe bei Feuerland erschienen, welches die Familienspiele des Verlages kennzeichnet. Familien sind hier auch sicherlich die Zielgruppe. Das Spiel ist nicht zu komplex, aber ein paar Entscheidungen muss man immer noch treffen. Das Artwork ist absolut familiengerecht und lädt auch zum Spielen mit Kindern ein. 

Für Expertenspieler, welche eher auf viele ineinander greifende Mechaniken stehen, ist New York Zoo sicherlich nichts. Aber diesen Anspruch hat das Spiel auch nicht.

Wer also ein nettes Puzzlespiel für zwischendurch sucht, ist bei New York Zoo absolut richtig. 

Unsere Wertung

Yogi: 3.5 out of 5 stars (3,5 / 5)

Yogi

Von Yogi

männlich, Anfang 40, Brettspiel-Nerd

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