Assassin’s Creed – Meuchelmörder Deluxe

Manche Konsolenspiele muss man einfach gespielt haben. Ubisoft hat mit „Assassin’s Creed“ einen solchen Titel auf dem Markt gebracht und ich habe mich auf der Playstation 3 intensiv mit diesem Titel beschäftigt.

Tiefgründige Geschichte

„Assassin’s Creed“ erzählt die Geschichte von Altair in der Zeit des dritten Kreuzzugs. Altair ist ein sehr erfahrener Assassine, der auf Grund einiger unglücklicher Verstrickungen all seine Fähigkeiten verliert. Doch sein Meister gibt ihm noch einmal eine Chance sich zu beweisen und nach und nach seine Fähigkeiten zurück zu erlangen. Dabei versinkt Altair immer tiefer in einer großen Verschwörung

Schleichen, springen, kämpfen

Die Spielmechanik von „Assassin’s Creed“ ist dabei wirklich gelungen umgesetzt. In erster Linie geht es zwar darum bestimmte Attentatsziele umzubringen, doch ist der Weg bis dahin sehr schön gestaltet. Zunächst heißt es erst einmal Informationen sammeln. Informanten wollen belauscht und befragt werden, manchmal muss man als Taschendieb tätig sein und manchmal muss man sogar handgreiflich werden. Erst wenn man genug Informationen gesammelt hat, offenbart sich der Aufenthaltsort des eigentlichen Ziels und auch wenn man über die verschiedenen Missionen eigentlich immer dieselben Aufgaben durchführt wird das Spiel nicht langweilig. Wo man in den ersten Missionen noch relativ unbeobachtet durch die Gassen ziehen kann, sind die Stadtwachen in den späteren Missionen extrem wachsam und wo man zunächst noch ohne offene Konfrontation durch die Städte zielt, muss man diese später gezielt suchen um bei einer späteren Flucht eine freie Strecke zu haben.

Das ganze Konzept hört sich nach einer komplizierten Steuerung an, doch dem ist nicht so. Nach knapp einer halben Stunden hat man die Steuerung verinnerlicht und kann so auf eine spannende Reise in der Welt von „Assassin’s Creed“ gehen ohne sich damit rumzuschlagen wie den nun die ein oder andere Aktion noch einmal ging.

Nebenquests

Was Ubisoft ebenfalls gut gelöst ist, ist die Tatsache, dass die Entwickler neben der Hauptaufgabe auch einige Nebenaufgaben in das Spiel integriert haben. So darf man in den verschiedenen Städten Aussichtstürme erklimmen um schneller neue Aufgaben zu finden, muss ungescholtene Bürger vor den Übergriffen von übereifrigen Stadtwachen schützen oder kann im ganzen Land Flaggen einsammeln. So kommt nie Langeweile auf und selbst wenn man eigentlich schon alle Informationen für einen Auftrag gesammelt hat, gibt es so einen guten Grund auch die letzten Ecken der Städte zu erkunden.

Genussvolle Spielwelt

Sehr gelungen ist auch die Spielwelt. Nicht nur, dass man eigentlich alle Gebäude von „Assassins’s Creed“ erklettern kann, auch reagieren die Einwohner der Städte variabel auf euer Verhalten. Helft ihr um Beispiel den Bürgern der Stadt, helfen sie euch im Gegenzug bei der Flucht vor den Wachen. Benehmt ihr euch rüpelhaft, machen sie euch auch keinen Platz bei der Flucht, wodurch es auch für euch schwieriger wird.

Fortsetzung folgt…

Ohne zu viel zu verraten, steht es so gut wie fest, dass es eine Fortsetzung von „Assassin’s Creed“ geben wird. Und das zu Recht. Für mich zählt das Spiel zu den absoluten Highlights des Spieljahres 2007. Wer diesen Ubisoft Titel nicht gespielt hat, hat eines der bisher besten Spiele für die aktuelle Konsolengeneration verpasst.

Factsheet:

Name: Assassin’s Creed
Publisher: Ubisoft
Hersteller: Ubisoft
Spieler: 1 Spieler
Altersfreigabe: USK freigegeben ab 16 Jahren

Unsere Wertung:

Gnislew
Durchschnitt:

Leserwertung
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