„Uncharted – Drakes Schicksal“ – Indiana Drake

High Definition Gaming ist auch bei angekommen. Seit einiger Zeit habe ich eine Playstation 3 zu Hause und die durfte gleich einmal zeige was in ihr steckt. „Uncharted – Drakes Schicksal“ heißt der Titel, der meine Aufmerksam auf sich gezogen hat.

Nathan Croft?

Schon im Vorfeld wurde das Spiel „Uncharted – Drakes Schicksal“ und sein Held Nathan Drake als eine Art Nachfolger von Lara Croft betitelt. Doch diesem Vergleich wird das Spiel nicht gerecht. „Uncharted – Drakes Schicksal“ ist mehr ein reinrassiges Actionspiel als es die Spiele der „Tomb Raider“-Reihe je waren, setzen die Spiele mit der großbusigen Archäologin doch deutlich mehr auf Sprungeinlagen, während Held Nathan Drake öfter diverse Schießprügel einsetzen muss um vorwärts zu kommen.

Auf der Suche nach El Dorado

Doch worum geht es in „Uncharted – Drakes Schicksal“ überhaupt. Nathan Drake, ein Nachfahre von Sir Francis Drake entdeckt, dass der Sarg seinen Urahnen leer ist. Sir Francis Drake ist also nie dort gestorben wo man ihn begraben hat. Anstatt den Leichnam des berühmten Entdeckers zu finden, findet er ein Tagebuch mit Hinweisen auf den legendären Schatz von „El Dorado“. Sofort macht er sich auf die Suche nach dem Schatz und erlebt mit der Unterstützung von Reporterin Elena und seinem Kumpel Sullivan ein spannendes Abenteuer. Und nicht nur dieses Trio ist hinter dem sagenumwobenen Schatz hinterher, sondern auch ein ganzer Haufen Bösewichte.

Spannung pur!

Diese Story wird von den Entwicklern bei Naughty Dog perfekt umgesetzt und garantiert Spannung in jeder Spielminute. Dabei schaffen sie es, den Spieler immer zu überraschen. Ständig gibt es Wendungen und Weiterentwicklungen in der Geschichte und immer wieder wird Drake vor neue Schwierigkeiten gestellt. So kommt es auch, dass der Spieler immer gefordert, aber nie überfordert ist. Die zahlreichen Schusswechsel mit den bösen Buben spielen sich intuitiv und wer einmal bei einem der eingestreuten Rätsel hängt bekommt immer Hilfestellungen vom Spiel. Hier kann man entweder einen Blick in Drakes Tagebuch werfen oder das Spiel gibt auf Druck einer Schultertaste Hinweise auf die Lösung des Problems.

Grafik mit WOW-Effekt

Das ganze Spiel präsentiert sich dabei grafisch so bombastisch, dass man in der ersten halben Stunde schnell vergisst, dass man unter Beschuss steht, weil man sich lieber an der fantastisch gestalten Spielwelt erfreut. Sei es nun das fast real wirkende Wasser und die Tatsache, dass Drakes Kleidung nach Ausflügen in das feuchte Nass am Körper kleben oder seien es die wunderschönen Dschungelwelten die einen das Spiel präsentiert. In fast jeder Szene gibt es ein neues Grafikhighlight zu entdecken.

Zu kurz!

Doch ganz ohne Kritik kommt auch ein Playstation 3 Pflichtkauf wie „Uncharted – Drakes Schicksal“ nicht aus. Viele werden das Spiel als relativ eintönig empfinden, denn die meiste Zeit ist man damit beschäftig sich durch immer neue Gegner zu ballern. Selbst an scheinbar nie vorher betretenen Orten trifft man auf die feindlichen Schatzjäger. Ein zweiter kleiner Kritikpunkt ist die Spieldauer. Zwischen sechs und zehn Stunden spielt man an „Uncharted – Drakes Schicksal“, bei einem Preis von ca. 60 Euro eine recht kurze Zeit.

Dennoch ist das Spiel jeden Euro wert. Selten zuvor habe solch ein genial präsentiertes Spiel gesehen, bei dem es schwer fällt den Controller aus der Hand zu liegen. Endlich fühlt man sich als Spieler wie ein waschechter Indiana Jones. Ich freue mich schon auf einen zweiten Teil von „Uncharted – Drakes Schicksal“.

Factsheet:

Name: Uncharted – Drakes Schicksal
Publisher: Sony
Hersteller: Naughty Dog
Spieler: 1 Spieler
Altersfreigabe: USK freigegeben ab 16 Jahren

Unsere Wertung:

Gnislew
Durchschnitt:

Leserwertung
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