Hallihallo zusammen. Eine Woche ist rum und natürlich will ich euch auch diese Woche einen neuen Titel aus meinem Regal vorstellen. Diese Woche sind wir schon beim Buchstaben „J“ angekommen.

Ich habe das wirklich unterschätzt, aber es geht doch schneller mit dem Alphabet vorwärts als ich mir das zu Beginn vorgestellt habe. 

Diese Woche möchte ich über einen sehr aktuellen Titel sprechen, da er mich sofort begeistert hat. Es handelt sich, nach „Die Crew“ erneut um ein Stichspiel. Die Rede ist von Jekyll vs Hyde.

Das Spiel ist nur für zwei Spieler gedacht und auch nicht kooperativ. Ein Spieler übernimmt die Rolle von Dr. Jekyll und der andere dann natürlich von Mr. Hyde. Das Spiel wird dann über drei Runden mit je 10 Stichen gespielt. In diesen Runden muss der Mr. Hyde-Spieler versuchen, auf einer Leiste, welche auf einem kleinen Spielplan abgebildet ist, das letzte Feld zu erreichen. Der Marker dafür ist übrigens sehr sehenswert und ist eine Büste von Dr. Jekyll. Sieht auf jeden Fall super aus und ist aus Metall. Wirkt sehr wertig. Ehrlicherweise für seinen Zweck auch irgendwie überproduziert. Soll mir aber Recht sein, denn ich mag sowas gerne. Aber ich schweife ab…

Aber was muss Mr. Hyde denn dafür tun, damit der Marker sich bewegt? Eigentlich ganz einfach: er muss für ein unausgeglichenes Spiel sorgen. Am Ende von jeder Runde wird geschaut, wer wie viele Stiche gewonnen hat und der Marker bewegt sich so viele Felder weit, wie die Differenz beträgt. Wer dabei mehr Stiche gewonnen hat ist irrelevant. Es zählt nur die Differenz.

Grundsätzlich funktioniert das Spiel wie ein normales Stichspiel. Es gibt Karten in drei Farben und Zahlenwerten. Eine aufgespielte Farbe muss bedient werden und die höhere Zahl gewinnt den Stich.

Allerdings hat das Spiel zwei Kniffe. Zum einen haben die Farben Wertigkeiten, welche sich dadurch ergeben, wann diese ausgespielt wurden. Dadurch können Stiche gewonnen werden, wenn man nicht bedienen kann.

Zweitens gibt es Trankkarten, welche spezielle Fertigkeiten auslösen können, wie z.B. Kartentausch oder das Stehlen von Stichen aus dem Ablagestapel des Gegners. 

Weiter ausholen möchte ich nicht, entdeckt das Spiel lieber selbst. Eigentlich war das auch schon fast die gesamte Regel.

Das Spiel gefällt mir so gut, da es ein unglaubliches Potential bietet. Auch wenn man als Mr. Hyde in den ersten beiden Runden nicht viel erreicht hat, kann man das Spiel in der letzten Runde noch rumreißen. Es gibt keine schlechten Hände, sondern man muss sie halt so gut wie möglich einsetzen. 

Auch spielen nicht alle Karten in jeder Partie mit. Es werden immer zufällige Karten aussortiert, so dass man nicht genau berechnen kann, was noch im Spiel ist. 

Kurz gefasst: kleine Regel – große taktische Tiefe.

Ich kann es euch nur empfehlen, wenn ihr auf Stichspiele steht und auch gerne zu zweit spielt.

Das Spiel ist auch recht neu, also derzeit wirklich gut verfügbar. Schaut es euch an.

Hier noch die Fakten: 

  • Titel: Jekyll vs Hyde
  • Autor: Geonil
  • Spieler: 2 Spieler
  • Dauer: 20 Minuten
  • Alter: ab 14 Jahre
  • Verlag:  nice game publishing

So, das war es schon wieder für diese Woche. Ich freue mich, wenn ihr nächste Woche wieder kurz reinlesen würdet.

Von Yogi

männlich, Anfang 40, Brettspiel-Nerd

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