Schweinchen gesucht auf der „Family Farm“

Auf der „Family Farm“ gibt es immer viel Arbeit, doch nicht nur der Bauer ist ständig in Bewegung, auch die tierischen Bewohner des Hofes tummeln sich mal hier, mal dort. Deshalb schaut die Farm immer wieder anders aus. Beim Vergleichen von Bildern müssen die Kinder ganz genau beobachten, ob die Katze auch wirklich über den Hof schleicht oder der Traktor vorgefahren ist. Wenn ja, heißt es: blitzschnell zuschnappen.

„Family Farm“ ist ein Such- und Reaktionsspiel, das Kinder ab vier Jahren auf die Welt des Bauernhofes einlädt. Konstant bleiben immer das Bauernhaus, die Scheune und der Geräteschuppen. In dieser landwirtschaftlichen Umgebung verstecken sich jeweils 12 von 36 Bildelementen, die variieren: Mal zeigen sich Bauernhoftiere, mal sind landwirtschaftliche Gegenstände auf dem Hof gelagert oder ein Fahrzeug vorgefahren. Jetzt heißt es, die zwei Motive auf der eigenen Tafel mit jenen der reihum in der Mitte von Mitspielern offen ausgelegten Farmkarte zu vergleichen. Scheint auf der eigenen Tafel und der ausgespielten Farmkarte die Sonne, hat der Bauer auf beiden die Heugabel benutzt? Und wenn ja, wo liegt sie – vor dem Geräteschuppen oder in der Scheune? Ist sie entdeckt, wird schnell nach der Farmkarte in der Tischmitte gegriffen.

Das Kind, das sie sich zuerst geschnappt hat, darf sie behalten – natürlich nur, wenn die Karte richtig zugeordnet ist. Damit beim raschen Erkennen und Zugreifen kein Chaos entsteht, gibt es bei „Family Farm“ genaue Verhaltensregeln. Wer die Farmkarte ausgespielt hat, muss beim Zuschnappen beispielsweise eine andere Hand als beim Auslegen nehmen. Wer fälschlicherweise behauptet hat, das Schweinchen, das sich auf der Farmkarte im Stall tummelt, würde auch auf der eigenen Bildtafel sein Unwesen treiben, muss einen bereits gewonnen Chip wieder abgeben. Nach drei Runden werden die Chips gezählt, wer die meisten gesammelt hat, gewinnt.

Suchen, erkennen, zuordnen, schnell reagieren und zuschnappen: Das bereitet auf einem idyllischen Bauernhof mit niedlichen Tieren schon kleinen Kindern viel Freude. Für Größere gibt es Spielvarianten, die weitere Spannung garantieren – etwa durch die Einbeziehung des Zeitfaktors oder durch verdeckte Karten, die nur kurz angeschaut werden dürfen und das Gedächtnis herausfordern. Auch die Konzentrationsfähigkeit wird bei „Family Farm“ trainiert – ebenso wie das genaue Hinschauen und Differenzieren von unterschiedlichen Objekten. Deshalb gewinnt nicht grundsätzlich der Reaktionsschnellste, sondern der beste Beobachter.

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