„Gold Nuggets“ löst Goldgräberstimmung aus

Im Wilden Westen gingen die Goldgräber bekanntlich nicht gerade zimperlich miteinander um: Waren sie fündig geworden, galt es den Schatz vor dem Zugriff von Räubern zu bewahren. „Gold Nuggets“, ein kompaktes Würfelspiel von Piatnik, setzt deshalb nicht nur auf den Glücksfaktor. Autor Reiner Knizia stellt auch die Aufgabe, das gefundene Gold vor einem Raubzug zu schützen.

„Gold Nuggets“ sammeln Kinder ab acht Jahren auf unterschiedliche Weise: indem sie drei oder mehrere Würfel, die nach einem oder mehreren Würfen die gleichen Zahlenwerte von 2 bis 5 zeigen, an die Seite legen oder indem sie Würfelbilder horten, die Goldklumpen oder Lassos als Motive präsentieren. Ein Rechenbeispiel: Drei beiseite gelegte Würfel mit jeweils der Zahl vier ermöglichen auch den Erwerb von vier Nuggets. Für einen der drei restlichen Würfel, der ein Goldstück zeigt, gibt es zur Belohnung noch eins. Jene, die zusätzlich drei Würfel mit dem Lasso-Motiv horten konnten, dürfen sich entscheiden, ob sie die fünf Goldklümpchen aus dem Goldhaufen nehmen oder lieber aus dem Vorrat eines Mitspielers angeln möchten.

Das sehen diese natürlich gar nicht gerne, doch während der Goldgräberstimmung im Wilden Westen waren solche Übergriffe an der Tagesordnung. Schon damals retteten nicht die frechsten, sondern die schlauesten Goldwäscher ihre Funde: Deshalb ist auch beim Würfelspiel „Gold Nuggets“ die richtige Taktik bei der Wahl der Anzahl der Würfe und der beiseite gelegten Würfelbilder für die Wertung und den Sieg entscheidend.

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