„Pro & Contra“: Spiel der Argumente

Alles hat zwei Seiten: Das wissen all jene zu schätzen, die gerne diskutieren. Dem Austausch von Argumenten widmet sich auf ungewöhnliche Weise das Kommunikationsspiel „Pro & Contra“, das Piatnik in modernem Packungsdesign nicht nur für die Generation Facebook präsentiert. Daumen hoch oder Daumen runter, gefällt mir oder gefällt mir nicht: Bei „Pro & Contra“ werden alltägliche Begriffe umschrieben, bewertet und erraten. Auch den Schulunterricht peppt „Pro & Contra“ pfiffig auf: Nach ein paar Spielrunden fällt es sicherlich viel leichter, für einen Aufsatz die passenden Argumente zu sammeln.

Wer twittert, kann sogar am alltäglichen Leben von Promis wie Demi Moore und Paris Hilton teilnehmen. Doch fest steht auch: Die Kommunikation in diesem sozialen Netzwerk neigt zur Oberflächlichkeit. Twitter besitzt in der Tat seine zwei Seiten. „Pro & Contra“ fordert dazu auf, sich mit beiden Sichtweisen auseinander zu setzen – nicht nur bei Begriffen, die durchaus zwiespältig zu sehen, sondern auch bei Wörtern, die auf den ersten Blick eindeutig nur positiv oder klar negativ besetzt sind.

Bei „Pro & Contra“ kommen Meister des Argumentierens ebenso auf ihre Kosten wie Sprachtalente und solche, die es werden wollen. Spielerisch wird auch der Wortschatz erweitert, die Sensibilität für feine sprachliche Nuancen und für Synonyme geweckt. Mit dem Ergebnis, dass sich die Spieler nach mehreren Runden noch besser ausdrücken können, wovon vor allem Schüler profitieren.

„Pro & Contra“ setzt spielerisch auf die Erkenntnis, dass Sprachfähigkeit am besten durch lebendige Kommunikation gefestigt und vertieft wird. Das Argumentationsspiel setzt dabei nicht auf steife Konversation, sondern auf spannende Gespräche. Es darf nach Herzenslust diskutiert und abgewogen werden, was vor allem in Zweierteams, deren Mitglieder sich in Zwiegesprächen abstimmen, gut funktioniert. Doch auch bei drei bis acht Einzelspielern besteht Diskussionsbedarf – etwa bei der Beurteilung, ob ein Pro- oder Contra-Argument stimmig oder an den Haaren herbeigezogen ist. Lustig wird es, wenn es um Banalitäten geht – etwa darum, ob eine Bügelfalte Sinn macht oder nicht.

Zusätzliche Spannung ins Spiel der Argumente bringt eine Zählleiste, auf der die Diskutanten mit ihren Figuren Richtung Ziel ziehen. Weiter kommen all jene, die gut argumentieren oder aus den „Pro & Contra“-Darstellungen der anderen schnell die richtigen Schlüsse ziehen.

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