World Traveler in China: interkulturelle „Dos and Don’ts“

Alles ist gut vorbereitet: Deine Koffer sind gepackt, der Reiseführer ausgelesen und die wichtigsten Worte auf Chinesisch kannst du auswendig. Zur Mitte Oktober erscheinenden Übersetzungssoftware World Traveler für Nintendo DS präsentieren Atari und AFS – Interkulturelle Begegnungen e.V. interessante Insiderinfos und Tipps für Reisen ins mysteriöse China. Eine spannende Kultur und viele neue Eindrücke
warten auf dich, aber auch Situationen, für die selbst das Wörterbuch keine Antwort weiß – kulturelle Eigenheiten lassen sich manchmal schwer übersetzen. Mit folgenden Tipps bleibt ihr nicht sprachlos.

Freizeitbeschäftigungen von chinesischen Jugendlichen

Shoppen gehört zu den Lieblingsbeschäftigungen von Jugendlichen in China. Vor allem die Chinesinnen sind gerne unterwegs, um die neueste Mode zu erstehen, in einer Mall einen Cappuccino zu trinken oder einfach nur zu bummeln. Nicht vergessen: Wenn’s nicht gerade der Supermarkt ist, gehört Handeln einfach dazu.

Karaoke ist äußerst beliebt. Und es kommt wirklich nicht darauf an, dass du gut singen kannst. Die Hauptsache ist, mit deinen Freunden Spaß zu haben. Am besten du frischst deine Kenntnisse der Beatles-Klassiker auf, denn neben vielen chinesischen Liedern stehen auch zahlreiche englischsprachige zur Auswahl.

Auf keinen Fall solltest du deine Kamera vergessen: Viele Bilder von dir und deinen Freunden zu machen, zeugt von Sympathie.

Höflichkeit und Bescheidenheit werden groß geschrieben

Zur Begrüßung gibt man sich zwar die Hände. Allerdings solltest du keinen kräftigen Händedruck erwarten. Es ist üblich, die Hand nur behutsam zu berühren. Direktes Fordern oder Bitten gilt in China als unhöflich. Üblicher ist es, den diplomatischen Weg zu gehen: Feine Andeutungen, die dem anderen Gelegenheit geben, seine Rolle als Gastgeber auszufüllen. Beispielsweise kannst du sagen: „Ich werde am Bahnhof schon zurecht kommen, aber mein Chinesisch ist nicht so gut“, wenn du eigentlich um Hilfe bitten willst, den Weg zum Bahnhof und den richten Zug zu finden.

Wenn dir Essen, Trinken oder gemeinsame Unternehmungen angeboten werden, ist es höflich, sich erst ein wenig zu zieren. Floskeln wie „Macht euch keine Mühe“, „Das ist wirklich nicht nötig“ oder „Bitte, keine Umstände“ signalisieren, dass du ein angenehmer Gast sein willst – und nicht sofort gierig „ja“ sagst.

Wird eine Einladung mehrmals und nicht bloß einmal ausgesprochen, dann kannst du davon ausgehen, dass sie mehr als nur eine Höflichkeitsfloskel und wirklich ernst gemeint ist.

Chinesen tragen dank der Globalisierung vergleichbare Kleidung wie in Europa: Jeans, T-Shirt und Hemden mit Kragen sind durchaus verbreitet. Abgetragene, zerrissene oder zu offenherzige Kleidung (Spaghettiträger oder großer Ausschnitt) solltest du allerdings vermeiden.

Essen gehen mit chinesischen Freunden

Nicht jeder zahlt für sich, sondern einer zahlt für alle. Du revanchierst dich einfach beim nächsten Mal – aber bitte nicht vergessen!

Nase putzen? Bitte nicht am Tisch! Aus Höflichkeit gehst du besser auf die Toilette. Die Suppe zu schlürfen, laut zu schmatzen und geräuschvoll aufzustoßen, ist dagegen vollkommen in Ordnung und zeigt, dass es dir gut schmeckt.

Hunde, Affen oder Schlangen gelten in China zwar als Delikatesse, doch werden sie eher in Spezialrestaurants, auf Märkten oder zu Festtagen serviert. Jede Region Chinas kocht anders, so dass die alltägliche Küche viele neue Geschmackserlebnisse bietet: Hier gibt es viel Fisch, dort gibt es eher Geflügel; im Süden findest du vor allem Reisgerichte und im Norden sind Nudeln sehr beliebt. Mit „chinesischem Essen“, das wir aus Europa kennen, hat all dies nur den Namen gemein – lass’ dich ein auf eine spannende Genussreise!

Zu Besuch in der Familie bei chinesischen Freunden

Bei vielen Familien ist es üblich, sich zu Hause die Schuhe auszuziehen. Geschenke gehören immer dazu – wenn du eingeladen wirst, bring’ eine Kleinigkeit mit! Am besten ist ein landestypisches Präsent aus Deutschland und wenn das gerade nicht zur Hand ist, ist Obst oder etwas zu Trinken immer eine gute Wahl. Wenn Du selbst ein Geschenk erhältst, gilt es als höflich, es nicht gleich, sondern später auszupacken – es sei denn, du wirst dazu aufgefordert.

Wer zum Essen bei einer Familie eingeladen ist, kann sich freuen: Zu Hause tischen chinesische Gastgeber in der Regel eine große Vielfalt an Speisen auf, die nicht selten in 10 bis 18 Gängen serviert werden. Und das Verwöhnen durch den Gastgeber hört auch nicht auf, wenn man bereits signalisiert hat, satt zu sein: Erst wenn gar nichts mehr geht, ein erheblicher Rest in der Schale zurück bleibt und die Stäbchen parallel darüber liegen, ist die Chance groß, dass nichts mehr nachgereicht wird.

Offen Kritik zu üben oder sein Missfallen auszudrücken, gilt in China als respektlos. Angenommen, du magst ein Gericht nicht besonders, weil es zu scharf ist. So kannst du beispielsweise ein anderes Gericht ausgesprochen loben – deine Gastgeber werden es bestimmt verstehen.

Weitere Fettnäpfchen, in die Chinabesucher nicht treten sollten:

  • Wer laut schimpft, verliert sein Gesicht!
  • Eine Uhr schenken heißt: Deine Zeit läuft ab!
  • Niemals einen Raum mit Regenschirm betreten – das bringt Unglück!

World Traveler: ohne Sprachbarrieren um die Welt

Ob auf Geschäftsreise, Schüleraustausch oder im privaten Sommerurlaub, Reisen in Länder wie England, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, Japan oder China stellen in Begleitung des World Travelers sprachlich keine Anstrengung mehr dar. Dank einfacher und übersichtlicher Benutzerführung durch den Nintendo DS-Touchpen verständigen sich Kosmopoliten in aller Welt flugs per Nintendo DS und verzichten auf umständliches Geblätter in Wörterbüchern. Als idealer Reisebegleiter baut der World Traveler Sprachbarrieren ab und erleichtert das Feilschen auf dem Wochenmarkt genauso wie den Kontakt zu ausländischen Geschäftspartnern.

(c)Text: Borgmeier PR

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