Das Hack’n’Slay Genre ist fast so alt wie Computer- und Konsolenspiele selbst. In den Anfängen noch in flacher Pixeloptik ist das Genre natürlich mit der Zeit und den technischen Möglichkeiten gegangen und präsentiert sich im Jahr 2022, dem Erscheinungsjahr von Asterigos: Curse of the Stars in prächtiger 3D-Grafik. Das Spiel übernimmt dabei die etablierte 3rd Person Perspektive, bei der man während des Spielens klassisch auf den Rücken der Person schaut, die mit Kameraschwenks aber auch Blicke auf andere Seiten des Charakters zulässt.

Das Spiel entführt die Spieler*innen nach Aphes, einem Stadtstaat voller Magie und Wunder. Laut dem Entwicklungsstudio ist diese Welt vom alten Rom und den klassischen griechischen Designs inspiriert und schnell merkt man, dass diese Behauptung nicht von der Hand zu weisen ist. Seien es die Streifzüge durch die Gassen des Basars oder die Wälder am Stadtrand, man erkennt beide Inspirationsquellen wieder, ohne dass das Spiel dabei eine der beiden Quellen ins Spiel kopiert. Asterigos: Curse of the Stars hat seinen eigenen Look gefunden.

Ausgestattet mit unterschiedlichen Fern- und Nahkampfwaffen geht es auf eine Reise in  der Aphes erkundet und Monster bekämpft werden wollen. Das Spiel wird mit 60 verschiedenen Monstern und 22 einzigartigen Bossen beworben und tatsächlich ist man sich 40 bis 60 Stunden in Aphos unterwegs, bis die, zugegeben, etwas dünne Story über den Fluch der Stadt gelüftet wurde.

Die Steuerung von Asterigos: Curse of the Stars kommt dabei Präzise um die Ecke, allerdings hat das Spiel aus meiner Sicht ein wenig damit zu kämpfen, dass es in vielen kämpfen einfach reicht schnell genug und häufig genug X (ich habe die XBOX-Version gespielt) zu drücken, was natürlich etwas schade ist, wenn man bedenkt, dass die Story eben kein episches Meisterwerk ist und das Spiel seine Spieler*innen somit auf anderer Ebene abholen sollte.

Auf der anderen Seite kompensiert das Spiel diese Schwächen ein wenig mit einem Boss-Rush-Modus und der fast schon obligatorischen Neues Spiel+ Option.

Unter dem Strich ist Asterigos: Curse of the Stars ein solides Hack’n’Slay Ergebnis, zumindest dann, wenn man bei seinen spielerischen XBox Ausflügen nicht allzu sehr darauf erpicht ist alle Erfolge in einem Spiel zu holen. Mit seinem endspezifischen Erfolgen, kann diese Aufgabe durchaus frustrierend und langwierig werden.

Fakten:

Name: Asterigos: Curse of the Stars
Entwickler: Acme Gamestudio
Publisher: tinyBuild
Spieler: 1 Spieler (Offline)
Altersfreigabe: USK freigegeben ab 12 Jahren

Unsere Wertung:

Gnislew: 3 out of 5 stars (3 / 5)

Von Gnislew

Herausgeber von Blogspiele - Die ganze Welt der Spiele. Spiele so ziemlich alles was ich in die Finger bekommen egal ob analog oder digital.

Ein Kommentar zu „Asterigos: Curse of the Stars (tinyBuild): Solides Hack’n’Slay Erlebnis“

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