Hi und willkommen zu dieser neuen kleinen Ausgabe von meinem Brettspiel-ABCs.

Die Wochen gehen wirklich schnell vorbei und wir sind diese Woche schon beim Buchstaben „Q“ angekommen. Es ist also gar nicht mehr so viel vor uns. Aber zunächst wollen wir mal sehen, was mir denn zum Buchstaben „Q“ eingefallen ist.

Ich bin diese Woche schon wieder kooperativ unterwegs. Man merkt vielleicht, dass ich gerne kooperativ spiele. Diese Woche möchte ich euch Quirky Circuits vorstellen.

Bevor ich euch erzähle worum es geht, muss ich noch erwähnen, dass ich bei diesem Spiel tatsächlich über Youtube auf das Spiel aufmerksam geworden bin und mich habe überzeugen lassen. Wie sich aber zum Glück herausgestellt hat: zu Recht!

Quirky Circiuts ist ein Programmierspiel, bei welchem die einzelnen Spieler verdeckt Karten in eine Programmierreihe legen müssen und hoffentlich erahnt haben, was die Mitspieler gemacht haben.

Das Spiel hat auch ein „Abenteuerbuch“, wo auf der rechten Seite immer der Spielplan ist und auf der anderen Seite die Ziele und Sonderregeln des Szenarios angegeben sind.

Jeder Spieler bekommt dann eine Anzahl Handkarten, die von der Anzahl der Mitspieler abhängig ist und die gewählte Figur wird auf ihr Startfeld gesetzt.

Die Figuren, welche hier gesteuert werden, finde ich wirklich gelungen. Zum einen eine Katze auf einem Saugroboter, mit welchem wir dann durch eine Wohnung fahren und Staubflocken einsaugen müssen. Dann gibt es noch einen Roboterhund, welcher Knochen ausgraben, eine Biene, welche Blumen bestäuben und ein Barkeeper, welche diverse Getränke servieren muss. Diese unterscheiden sich auch stark im Schwierigkeitsgrad.

Dann geht es auch schon los. Jeder Spieler kann jetzt verdeckt Handkarten in die Reihe legen, darf aber natürlich nicht darüber sprechen. Von jedem Spieler muss mindestens eine Karte beigesteuert werden und es müssen mindestens 5 Karten am Ende der Programmierung in der Reihe liegen.

Dann wird aufgedeckt und geschaut, wie sich die Figur bewegt und dreht.

Da kommen schon mal die skurrilsten Dinge bei raus.  

Das ist auch nicht unrelevant, denn man hat immer nur eine bestimmte Anzahl von Zügen Zeit, das Ziel zu erreichen.

Mehr Regeln hat das Spiel eigentlich auch im Grundsatz nicht. Die Sonderregeln lernt man einfach beim Spielen.

Das Spiel macht wirklich Spass, man benötigt halt nur ein bisschen Gespür dafür was die anderen so denken und gelegt haben könnten.

Auch ist zu erwähnen, dass es hinten raus, also bei den letzten Missionen, auch knackig schwierig wird. Da braucht man dann schon eine hohe Frusttoleranz.

Leider ist das Spiel nur auf Englisch zu bekommen aber die Regeln sind ja wirklich kurz und mit Schulenglisch absolut zu meistern. Allerdings bringt Asmodee jetzt eine andere, kleinere Version auf deutsch auf den Markt. Wen also das Englische abschreckt, sollte da vielleicht mal die Augen aufhalten.

Also ich kann das Spiel nur empfehlen. Es ist schnell aufgebaut, dank dem Buch und Regeln muss man kaum lernen. Am Ende hat es immer für Lacher bei uns gesorgt.

Diesmal werde ich mich kurz halten. Das war es auch schon wieder. Ich freue mich auf nächste Woche und am Ende natürlich noch die Fakten zum Spiel.

  • Name: Quirky Circuits
  • Autor: Nikki Valenz
  • Spieler: 2-4 Spieler
  • Alter: ab 8 Jahren
  • Dauer: ca. 15-30 Minuten
  • Verlag: PlaidHat Games

Von Yogi

männlich, Anfang 40, Brettspiel-Nerd

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.