Schon wieder ist eine Woche rumgegangen und somit ist es Zeit für den nächsten Buchstaben im Brettspiel ABC. Heute geht es um den Buschstaben „D“.

Diesmal habe ich mir ein kleines Spiel ausgesucht, was aber fast jeder kennt: Die Crew

Über dieses Spiel ist natürlich schon viel geschrieben und gesprochen worden, zumal es ja auch Kennerspiel des Jahres geworden ist. Meiner Meinung nach völlig zurecht.

Auch auf Blogspiele habe ich Die Crew ja schon besprochen, aber es darf nicht in meinem kleinen ABC hier fehlen. Warum? Ich kann mich erinnern, als ich mit Daniel auf der Spiel 2018 gewesen bin und wir im Shop von Kosmos gestöbert haben. Da fragte mich Daniel, ob ich schon von Die Crew gehört hätte.  Gehört hatte ich zwar von dem Spiel, aber richtiges Interesse war bei mir nicht geweckt, da ich auch nicht unbedingt ein Freund von Stichspielen bin. Er meinte ich solle doch die 12 Euro investieren und das mal mitnehmen, da ich ja auch gerne kooperativ spielen würde. So landete das Spiel also in meiner Tasche.

Abends wurde dann auch tatsächlich dann noch Die Crew auf den Tisch gebracht und das Spiel hatte mich gepackt. Wir haben eben dann nicht nur eine Runde gespielt, es wurde eine ganze Menge davon. Dies war auch nicht der einzige Abend, wo genau das passiert ist. Es sollte nur ein kleiner Opener werden und am Ende haben wir fast drei Stunden nur Die Crew gespielt.

Falls es jetzt doch jemand noch nicht kennen sollte: Die Crew ist ein kooperatives Stichspiel, welches verschiedene Aufgaben an die Spieler stellt, die erfüllt werden müssen.

Jeder Spieler bekommt gleich viele Karten ausgeteilt, wobei diese aus vier verschiedenen Farben und den Zahlen von 1 – 9 bestehen.

Dann werden Aufgaben aufgedeckt. Im simpelsten Fall muss ein Spieler eine bestimmte Karte am Ende der Partie bekommen haben. Aber die Aufgaben werden schwieriger: später müssen die Karten in bestimmten Reihenfolgen gespielt werden und die Aufgaben zu bestimmten Zeitpunkten erfüllt werden.

Diese Aufgaben werden einem dann noch dadurch erschwert, dass man nicht miteinander kommunizieren darf. Wie genau die Aufgaben aussehen, wird durch das Missionsbuch vorgegeben. Im Spiel sind 50 Missionen vorhanden, welche sogar eine kleine Geschichte erzählen. Aber man kann sich auch einfach irgendeine Mission schnappen und versuchen. Der Schwierigkeitsgrad variiert natürlich.

Uns hat das Spiel absolut in seinen Bann gezogen und wir hatten die 50 Missionen sehr schnell durch. Natürlich mussten wir einige davon mehrmals versuchen, da es hinten heraus auch wirklich schwierig wird. Ich kann mich auf jeden Fall an kein Kartenspiel erinnern, was ich so intensiv gespielt habe, wie Die Crew.

Sehr erfreut hat mich dann später die Nachricht, dass es einen Nachfolger geben wird: Die Crew – Mission Tiefsee.

Das wurde natürlich dann auch sofort angeschafft und gezockt. In dieser Version waren die Aufgaben und deren Verteilung sogar noch ausgeklügelter und haben mir auch gut gefallen.

Allerdings sind im Nachfolger weniger Missionen dabei, was ich schaden fand. Jetzt muss ich aber auch zugeben, dass Mission Tiefsee nicht mehr so oft gespielt wurde wie der erste Teil.

Sollte also jemand das Spiel noch nicht kennen, kann ich nur empfehlen, sich dieses Mal anzuschauen. Eine klare Empfehlung von mir!

Hier noch die Fakten:

  • Titel: Die Crew
  • Verlag: Kosmos
  • Spieler: 3-5 Spieler
  • Alter: ab 10 Jahre
  • Dauer: ca. 20 Minuten
  • Autor: Thomas Singh

Das soll es für diese Woche aber auch wieder gewesen sein und ich hoffe wir lesen uns bei „E“ wieder.

Von Yogi

männlich, Anfang 40, Brettspiel-Nerd

Ein Gedanke zu „Das verspielte ABC – Brettspiel-Edition: D wie Die Crew (KOSMOS)“

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