Neu von Hans im Glück: „Carcassonne Amazonas“

Millionen von Spielern rund um den Globus können nicht irren. Sie haben das taktische Familienspiel „Carcassonne“ nicht nur zu einem Klassiker am Spielemarkt, sondern auch zu einem Bestseller gemacht: Seit 2001, als man dieses kurzweilige Legevergnügen zum „Spiel des Jahres“ kürte, wurden mehr als zehn Millionen Spiele aus der Jahr für Jahr wachsenden „Carcassonne“-Familie verkauft. Jetzt ist das dritte Spiel der Serie „Around the world“ erschienen.

Und wieder entführt Autor Klaus-Jürgen Wrede die Fans dabei in eine aufregende Kulisse. Schauplatz diesmal: der südamerikanische Dschungel. Auf Holzbooten befahren die Abenteurer den Amazonas und entdecken die Umgebung. Doch Vorsicht: Der Fluss ist tückisch! Im trüben Strom treiben gefährliche Kaimane und Piranha-Schwärme wühlen bei ihrer tödlichen Jagd nach Beute das Wasser auf. Von den Reisenden aufgeschreckt, flattern bunte Papageien, krächzende Tukane und riesige Schmetterlinge in den Tropenhimmel. Und wer genau hinsieht, entdeckt im Unterholz einen Ozelot oder ein Faultier, das verschlafen an seinem Ast hängt.

Diese einzigartige Landschaft war seit jeher das Ziel von Abenteurern und Entdeckern. In diese exotische Umgebung entführt Spieleerfinder Wrede jetzt zwei bis fünf Unternehmungslustige ab acht Jahren, um dort den legendären Amazonas mit seinen vielen Nebenflüssen und den angrenzenden Dschungel zu entdecken. Wie beim prämierten Urspiel geht es auch bei „Carcassonne Amazonas“ um Punkte. Die gibt’s nicht nur fürs Entdecken ausgefallener Tierarten, sondern auch für einen Besuch in den Dörfern der Ureinwohner. Wer als Erster mit seinem Boot das Ende des Amazonas‘ – und somit des Spiels – erreicht, bekommt noch eine zusätzliche Belohnung.

Durch das Anlegen von Amazonas-Plättchen lässt sich der Flusslauf stetig erweitern und schafft Raum für neue Landschaften, ganz im Stile des bewährten und erfolgreichen Carcassonne-Prinzips. Da gilt es, die Spielfiguren an den Nebenflüssen und in den Dörfern möglichst strategisch gut zu platzieren, Camps taktisch klug zu errichten und dabei vorausschauend auch auf Flora und Fauna zu achten. Wer ist am erfolgreichsten und bringt möglichst viele Früchte und Tiere in seinen Besitz? Wer legt die meisten Nebenflüsse, baut viele Dörfer und noch mehr Camps? Spannende Fragen, die bei der vergnüglichen Punktejagd für viel Abwechslung sorgen.

Wie auch in den anderen Editionen, liegt der Reiz von „Carcassonne Amazonas“ im genialen Grundprinzip, keinem festen Spielplan folgen zu müssen. Neue Landschaften entstehen je nach Spielverlauf, so dass keine Spielrunde der anderen gleicht und immer ein neues Abenteuer bedeutet.

„Carcassonne Amazonas“ ist wie der Ausflug in die Südsee (Carcassonne Südsee) und zum Goldrausch in Amerika (Carcassonne Goldrausch) ein eigenständiges Spiel für die ganze Familie. Neben Erfolgsautor Klaus-Jürgen Wrede sind Vicki Dalton (Illustration), Christoph Tisch (Grafik-Design) und Andreas Resch für die Gestaltung des hochwertigen Familienspiels verantwortlich. „Carcassonne Amazonas“ ist im Hans im Glück-Verlag erschienen und kostet ca. 20 Euro.

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