Shuffle – Play-Doh: Knetfiguren und Geschichten

Elektronik und Brettspiele verbinden ist keine neue Sache. Yvio war zum Beispiel so ein Versuch und Ravensburger ist mit TipToi recht erfolgreich in diesem Bereich. Smartphones und Tablets bringen in diesem Bereich aber ganz neue Möglichkeiten. Es gibt kaum noch jemanden ohne ein solches Gerät und so lassen sich Spiele mit elektronischer Unterstützung preisgünstiger ohne teure Zusatzhardware ausliefern. Eine Spielreihe die voll auf diese Möglichkeit setzt ist die „Shuffle“-Reihe von ASS Altenburger, aus der heute das Spiel „Shuffle – Play-Doh“ einmal näher beleuchtet wird.

Zuerst mal sticht das handliche Format des Spiels heraus. Shuffle-Spiele kommen in einer Box der Maße 11×7.5×4.5 cm womit sie perfekt in wirklich jede Tasche passen. So auch das hier besprochene „Shuffle – Play-Doh“.

In der Packung befindet sich dann eine kompakte, gefaltete Anleitung mit den Regeln für ein Spiel ohne App-Unterstützung und das eigentliche Spielmaterial in Form von Spielkarten mit Bilden von Knetfiguren und Knetgegenständen.

Die Regeln für ein Spiel ohne App-Unterstützung sind sehr einfach und somit perfekt auf die Zielgruppe von Kindern ab vier Jahren ausgelegt. Die Spielkarten werden gemischt und dann wird die oberste Karte offen in die Mitte in die gelegt. Die restlichen Karten werden anschließend gleichmäßig auf die Mitspieler verteilt und die Aufgabe der einzelnen Spieler ist es nun seinen Stapel als erstes los zu werden.

Um dieses Ziel zu schaffen, deckt jeder Spieler drei seiner Karten auf und legt diese offen vor sich aus. Nun dürfen die Spieler reihum eine Karte auf die bereits ausliegende Karte legen, doch nur wenn die oberste ausliegende Karte etwas mit der Karte gemeinsam hat, die man spielen möchte. Liegt in der Mitte zum Beispiel eine Katze, kann da z.B. ein Affe drauf gelegt werden, da beide Karten Tiere zeigen. Der aktive Spieler muss diese Begründung beim ausspielen seiner Karte auch mitteilen umso den anderen Spielen die Möglichkeit zu geben eine Begründung abzulehnen, wenn diese zu abwegig ist. Wenn man z.B. ein Ufo auf die erwähnte Katze legen will, müsste die Begründung dann schon sehr gut oder witzig sein, damit die Mitspieler diese Karte durchgehen lassen.

Konnte der Spieler eine Karte spielen, füllt er den freigewordenen Platz seiner offenen Karte durch eine Karte seines persönlichen Nachziehstapels wieder auf. Wird eine Begründung allerdings abgelehnt oder hat der Spieler von sich aus keine Karte die er spielen kann, dann hat er leider Pech gehabt und der nächste Spieler ist an der Reihe.

So wird dann reihum gespielt, bis der erste Spieler alle seine Karten losgeworden ist und somit der Sieger der Partie „Shuffle – Play-Doh“ ist.

Mit der App zu „Shuffle – Play-Doh“ werden die Regel dann leicht abgewandelt. Nun bestimmen nicht mehr die Spieler, sondern die App was abgelegt werden darf und zwar in der Form, dass die App Fragen stellt. So müssen die Spieler dann z.B. Karten ablegen die fliegen können.

Wie man sieht, ist „Shuffle – Play-Doh“ alles andere als kompliziert und sowohl in der Variante mit App als auch in der Variante ohne App schnell erlernt gespielt. Die Zielgruppe von Kindern ab 4 Jahren kann mit diesem Spiel spielerisch ihren Wortschatz erweitern und Zusammenhänge erlernen, genauso wie es das Spiel erlaubt eigene Geschichten zu erzählen und so die Fantasie gefördert wird.

Zudem sind die Karten schön gestaltet und durch die handliche Packung können Kinder das Spiel auch super mit zu Freunden nehmen.

Fakten:

Titel: Shuffle – Play-Doh
Autor: –
Grafik: –
Verlag: ASS Altenburger
Erscheinungsjahr: 2014
Kategorie: Kartenspiel
Spieler: 2 – 6 Spieler
Spieldauer: ca. 15 Minuten
empfohlenes Alter: ab 4 Jahren

Unsere Wertung:

Gnislew
Yelref
Schnaetty
Durchschnitt:

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Die Rechte für das Beitragsbild liegen bei ASS Altenburger

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