World Traveler in Spanien: interkulturelle „Dos and Don’ts“

Alles ist gut vorbereitet: Deine Koffer sind gepackt, der Reiseführer ausgelesen und die wichtigsten Worte auf Spanisch kannst du längst auswendig. Zur Mitte Oktober erscheinenden Übersetzungssoftware World Traveler für Nintendo DS präsentieren Atari und AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. interessante Insiderinfos und Tipps für Reisen ins leidenschaftliche Spanien. Eine spannende Kultur und viele neue Eindrücke warten auf dich, aber auch Situationen, für die selbst das Wörterbuch keine Antwort weiß – kulturelle Eigenheiten lassen sich manchmal schwer übersetzen. Mit folgenden Tipps bleibt ihr nicht sprachlos.

Spanier sind bekannt für ihr Temperament: Keine Diskussion, die von außen nicht aussieht wie ein Streit. Doch weit gefehlt: Wenn einem Spanier etwas wirklich wichtig ist, dann drückt sich das nicht nur in Beharrlichkeit aus, sondern führt auch zu großen Emotionen – ein Signal, das in Deutschland eher unsachlich aufgefasst würde. Spanier erzählen nicht nur leidenschaftlich gern, sondern tun dies für deutsche Ohren auch ausgesprochen laut und vehement. Doch dahinter steckt selten böse Absicht, sondern vielmehr mediterrane Leidenschaft und Extrovertiertheit.

Essen und Ausgehen in Spanien

Die Bars sind das Zentrum der gesellschaftlichen Aktivität: Hier treffen sich Jung und Alt, um einen kurzen Kaffee zu genießen, den Abend ausklingen zu lassen oder sich mit Freunden über den Tag zu unterhalten. Traditionell bezahlt man nur die Getränke, die Tapas (Oliven, Hühnchen, eingelegtes Gemüse und vieles mehr) gibt es in den meisten Fällen kostenlos dazu. Zur Begrüßung geben sich Männer die Hand, Frauen deuten einen leichten Kuss auf die Wange an. Männer und Frauen geben einander oft auch ein Küsschen.

In Spanien sind die Essenszeiten – nicht zuletzt wegen der Siesta – etwas verschoben: Mittagessen gibt es zwischen 14 und 15 Uhr, Abendessen servieren die meisten Spanier meist erst gegen 22 Uhr – nach Geschäftsschluss eben. Diese traditionelle Mittagspause ist Spaniern wichtig, auch wenn sie in der Zeit gar nicht schlafen. Während der Siesta (14 bis 17 Uhr) wird üblicherweise gegessen und sich entspannt, gegenseitige Besuche und Anrufe sind erst anschließend wieder möglich.

Pünktlichkeit wird in Spanien nicht so wichtig genommen wie etwa in Deutschland. Eine halbe Stunde später einzutreffen, gilt sogar eher als höflich und wird fast schon erwartet. Wer auf die Minute genau eintrifft, könnte Gefahr laufen, die Gastgeber mitten in den Vorbereitungen zu überraschen.

Kleider machen Leute – Worauf Männer in Spanien achten sollten

Vorsichtig sollten Spanienbesucher mit der Kleiderwahl sein, denn nicht jeder Modetrend trifft überall auf Gegenliebe. Wie in praktisch allen südlichen Ländern, gilt auch in Spanien unausgesprochen eine gewisse Kleiderordnung: Frauen sind etwas freier, aber den spanischen Männern würde es nie einfallen, in schmuddeligen Shorts ein einem Restaurant aufzutauchen. Lange Hose und frisch gebügeltes Hemd gehören nicht nur abends zum Standard, sondern auch tagsüber, trotz Hitze.

Typisches:

    >li>Jedes Jahr findet in Spanien die größte Lebensmittelschlacht der Welt statt, die Tomatina. Am letzten Mittwoch im August fallen ungefähr 30.000 Leute in die spanische Stadt Buñol ein, um sich mit mehr als 240.000 Pfund Tomaten zu bewerfen.
  • Spanien ist das wohl feierwütigste Land Europas: Statistisch gesehen steigt in Spanien alle 20 Minuten ein Volksfest. Mehr als 3.000 Fiestas (Feste) werden jährlich gefeiert. Das bekannteste ist die Jagd der Stiere durch Pamplona, welches im Juli sieben Tage dauert.
  • Der Name „Spanien“ kommt vom lateinischen „Hispania“, was Land der Klippschliefer bedeutet und auf einer Verwechslung der Tierart mit Kaninchen beruht.
  • Spanien ist einer der Hauptproduzenten von Flaschenkorken weltweit.
  • Eine 1.972 Meter lange Wurst, die längste ihrer Art, wurde am 22. September 1986 in Barcelona gemacht.
  • Spanier essen an Silvester je eine Weintraube mit jedem Glockenschlag vor Mitternacht. Maßgeblich ist dabei die Uhr am Rathaus in Madrid, weshalb auch überall vor Mitternacht der Fernseher eingeschaltet wird.

Weitere Fettnäpfchen, in die Spanienbesucher nicht treten sollten:

  • Stierkampf gilt in Spanien als Kulturgut. Kritik an der Corrida wird in der Regel nicht gern gesehen.
  • Chrysanthemen eignen sich nicht als Mitbringsel für seine Gastgeber, sie gelten in Spanien als Friedhofsblumen.
  • Spanisch als Sprache gibt es eigentlich nicht: Der am weitesten verbreitete Dialekt ist Kastilisch – was außerhalb der iberischen Halbinsel als „Spanisch“ bezeichnet wird. In Spanien werden außerdem noch Baskisch, Katalanisch und Galizisch gesprochen.

World Traveler: ohne Sprachbarrieren um die Welt

Ob auf Geschäftsreise, Schüleraustausch oder im privaten Sommerurlaub, Reisen in Länder wie England, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, Japan oder China stellen in Begleitung des World Travelers sprachlich keine Anstrengung mehr dar. Dank einfacher und übersichtlicher Benutzerführung durch den Nintendo DS-Touchpen verständigen sich Kosmopoliten in aller Welt flugs per Nintendo DS und verzichten auf umständliches Geblätter in Wörterbüchern. Als idealer Reisebegleiter baut der World Traveler Sprachbarrieren ab

(c)Text: Borgmeier PR

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