Cthuloide Weltatlas „Terra Cthulhiana“ erschienen

Es gibt Orte, deren bloße Existenz bereits magisch ist. Orte, die nach Geheimnis und Abenteuer schmecken, versteckte Orte an den Rändern der bekannten Welt, mythische Stätten, die echte Geschichte erlebt und echte Geschichten zu erzählen haben. „Expeditionen“ hat den Spielern von H.P. Lovecrafts Cthulhu gezeigt, wie man in das „Herz der Finsternis“ gelangt. „Terra Cthulhiana“ beschreibt, was man dort findet.

Die große Stärke des Cthulhu-Rollenspiels war – neben der Originalität seines schauerlichen Pantheons – stets die fiktive Authentizität seiner Geschichten. Für Spielleiter und Abenteuerautoren bedeutete dies oft lange, mühevolle Recherche. „Terra Cthulhiana“ nimmt den Adepten der Großen Alten diese Arbeit ab und führt sie an ganz reale Orte, wo sich auf mehr als eine Art und Weise das Grauen entdecken lässt.

Fast zwanzig derartiger, cthuloid noch möglichst „unverbrauchter“ Stätten auf allen sieben Erdteilen werden im ersten Hauptteil von „Terra Cthulhiana“ zunächst detailliert in Wort, Bild und Karte beschrieben, von den Megalithtempeln auf Malta über unterirdische Höhlenstädte in Kappadokien bis hin zu heiligen Tempelbezirken im kambodschanischen Dschungel. Dabei wird jeder dieser real existierenden Schauplätze sowohl auf seine historischen Mythen als auch auf seine Einbettung in den Lovecraft’schen Kosmos hin abgeklopft und überdies noch mit einer konkreten Abenteueridee versehen.

Wie man mehrere reale Orte unter thematischen Leitlinien zu einer mythischen Queste rund um den Globus verbindet, zeigt der zweite Hauptteil von „Terra Cthulhiana“. Ein halbes Dutzend ausgearbeiteter Kampagnenideen führen Leser und Spieler zu weiteren geheimnisvollen Stätten und dabei u.a. in einen Schattenkrieg der Geheimdienste um außerweltliche Artefakte, die ewige Suche nach dem Heiligen Gral und auf die Spuren der Großen Alten im Land der Bibel. Und nicht nur in dem Land!

Last, but not least dürfen natürlich auch einige phantastische Schauplätze des Cthulhu-Mythos nicht fehlen. Sie sind faszinierend, doch eine Ingredienz, die dosiert eingesetzt werden muss. Nur wenigen ist es vergönnt, nach Mu, R’lyeh oder auf des Plateau von Leng zu reisen. Und noch weniger sind von dort jemals zurückgekehrt

(c)Text: Pegasus

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