„Graffiti – Alle malen, einer rät!“ – Zeichenkünstler

Kennt noch jemand dies magischen Zeichentafeln, auf die man etwas gemalt hat und dann mit einem ratsch das Bild der Vergangenheit angehörte? Genau diese Zaubertafeln, sind das Kernstücks des Partyspiels „Graffiti – Alle malen, einer rät!“ Das Spiel überrascht mit einem einfachen Spielprinzip und liefert damit den ganz großen Spaß.

Wie malt man Mundgeruch?

Die Idee hinter „Graffiti – Alle malen, einer rät!“ ist ganz einfach. Jeder der der bis zu acht Mitspieler bekommt eine der Zaubertafeln, die in der Anleitung als Graffiti-Tafeln bezeichnet werden. Naja, das jeder eine Tafel bekommt ist eigentlich nicht ganz richtig, denn derjenige der raten muss, bekommt keine. Er hält sich stattdessen die Augen zu, während sich seine Mitspieler entweder den leichten oder den schweren Begriff auf einer der 200 Begriffskarten aussuchen und malen. Natürlich stimmen alle Spieler sich vorher ab, ob die leichten oder schweren Begriff spielen, so dass auch wirklich alle Künstler denselben Begriff zeichnen. Damit nun der ratende Spieler nicht bis in alle Ewigkeit die Augen geschlossen halten liegt dem Spiel zudem eine Sanduhr bei. Diese wird umgedreht, sobald die Mitspieler den Begriff kennen.

Wer war der Künstler?

Wenn die Sanduhr nun abgelaufen ist, ist die Zeit für die Graffiti-Künstler um. Alle Zeichner müssen nun mit dem malen aufhören und legen ihre Tafeln vor dem Spieler, der die Augen geschlossen hat ab. Nun ist der Ratende am Zug. Im ersten Schritt hat er drei Versuche um an Hand der Zeichnungen zu erraten, was die Künstler versucht haben zu malen. Errät er den Begriff auf Anhieb, bekommt er als Belohnung zwei Punkte in Form von roten Holzchips. Errät er den Begriff erst im zweiten oder dritten Versuch bekommt er neuen Punkt.

Im zweiten Schritt prämiert der ratende Spieler nun die beste Zeichnung. Wie er dabei den Begriff beste Zeichnung definiert liegt ganz im seinen ermessen. So kann er zum Beispiel das grafisch ansprechenste Bild prämieren oder auch das was am originellsten an die Sache heran gegangen ist. Als Beispiel sei hier einmal der Begriff Hamburger erwähnt. Drei der vier Zeichner haben einen Burger gemalt, während sich der vierte Spieler an einem skizzierten Hamburg versucht hat und einen Mann integriert hat, der mit einem Pfeil gezeichnet war – sein Hamburger. Der Ratende hat nun auf Grund der vier Zeichnungen den Begriff Hamburger sofort erraten und das Bild mit der Stadt als beste Zeichnung prämiert. Als Belohung legt der Rater zwei Chips auf das Bild seiner Wahl, die der Schöpfer nach der dritten Phase erhält.

In der dritten Phase muss der Spieler der gerade den Begriff raten musste, die Kunstwerke zurück an ihre Schöpfer geben. Oder zumindest an die Mitspieler von denen er glaubt, dass sie der Schöpfer sind. Ordnet er ein Bild richtig zu, bekommt er einen Punkt. Ordnet er ein Bild falsch zu, bekommt der Spieler einen Punkt, dem das Bild fälschlicherweise zugeordnet wurde. Danach ist der nächste Spieler mit raten an der Reihe. Gespielt wird einfach solange bis man keine Lust mehr hat oder eine vorher vereinbarte Anzahl von Runden. Gewonnen hat zum Schluss der Spieler mit den meisten Punkten.

Partyspaß

„Graffiti – Alle malen, einer rät!“ ist ein echtes Partyspiel und kam in unserer Familie nun schon mehrmals auf den Spieltisch. Sind die leichten Begriffe, wie Osterhase oder der erwähnte Hamburger noch relativ einfach zu malen, sieht es bei den schwierigen Begriffen schon ganz anders aus. Begriffe wie Katzenjammer fordern bei den Zeichnern schon einiges an Kreativität. Aber genau diese Gradwanderung zwischen den leichten und den schweren Begriffen, macht das Spiel so gelungen. Dadurch ist es sowohl in Familien mit jüngeren Kindern fair spielbar, aber auch auf Partys mit kreativen Spielern, die eine Herausforderung suchen. Autor Jacques Zeimet und dem „Huch & Friends“-Verlag ist mit diesem Spiel ein ganz großer Wurf gelungen. „Graffiti – Alle malen, einer rät“ wird in Zukunft mit Sicherheit noch viele, viele male gespielt. Dabei gilt allerdings eine Devise: Je mehr Spieler umso besser!

Factsheet:

Name: Graffiti – Alle malen, einer rät!
Autor: Jacques Zeimet
Verlag: Huch & Friends
Jahr: 2007
Genre: Partyspiel
Spieler: 2 – 8 Spieler
Spieldauer: ca. 30 bis 45 Minuten
Alter: ab 12 Jahren

Unsere Wertung:

Gnislew
Schnaetty
hwe
kat
Durchschnitt:

Leserwertung
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