Die „Hans im Glück“-Neuheiten 2008

Der „Hans im Glück“-Verlag erweitert 2008 sein Programm um einige neue Spiele. Im folgenden möchte ich Euch die Neuerscheinungen „Die hängenden Gärten“, „Stone Age“ und „Thurn und Taxis – Alle Wege führen nach Rom“ kurz vorstellen.

Die hängenden Gärten

Bei den „Hängenden Gärten“ darf sich keiner hängen lassen Ein neues Kartenspiel, an dem nicht nur die Botaniker in der Familie ihre helle Freude haben

Geschichte und Geschichtchen ranken sich um die Hängenden Gärten der Semiramis nahezu genauso dicht wie tropische Blumen und Pflanzen. Das schwebende Naturschauspiel, das einst König Nebukadnezar in Babylon für seine Frau errichten ließ, gilt als eines der Sieben Weltwunder der Antike. Es war der erste botanische Garten, den findige Architekten da auf verschiedenen Terrassen am Ufer des Euphrat entstehen ließen. So „wuchs“ dort ein einziger blühender Gartenberg mit einer reichhaltigen Flora, die zu schweben schien.

Auch bei den „Hängenden Gärten“, einem neuen Familien-Kartenspiel des „Hans im Glück“-Verlags, ist anfangs vieles noch in der Schwebe. Vor allem für die bis zu vier Landschaftsarchitekten, die – mit viel Spielmaterial ausgestattet – ihre Entwürfe für das künftige Garten-Wunderwerk entwickeln sollen. Um möglichst schöne und harmonische Landschaftsbilder gestalten zu können, müssen auf einem großen Spielplan 64 Baukarten möglichst geschickt auf- und angelegt werden. Für gelungene Kombinationen gibt’s – quasi als Lohn für gute Arbeit – Bonus-Plättchen. Doch Vorsicht! Denn was sich so leicht darstellt, hat natürlich
seine Tücken: Nicht immer passt ein wundervolles Motiv zum anderen, nicht immer lässt sich der Baugrund nach Wunsch vergrößern und nicht immer ist der Zeitpunkt zum Errichten eines Tempels richtig gewählt. Das alles kann sich ziemlich fatal auf die abschließende Wertung der besten Kombinationen von Bonus-Plättchen auswirken. Und für die Zukunft der Garten-Architekten im Reich des Nebu-kadnezar.

Dieses fantasievolle Kartenspiel, das mit den bekannten Kartenspielen allerdings herzlich wenig zu tun hat, hat sich der Taiwanese Din Li einfallen lassen. Das raffinierte Familien-Spielvergnügen kostet ca. 26 Euro.

Fakten zum Spiel:
Titel: Die hängenden Gärten
Autor: Din Li
Verlag: Hans im Glück
Vertrieb: Schmidt Spiele
Typ: Familienspiel
Anzahl: 2 – 4 Spieler
Alter: ab 8 Jahren
Preis: ca. 26 Euro

Stone Age

Bei „Stone Age“ ist das Ziel der Weg. Ein fantasievolles Strategiespiel macht
die ganze Familie zu Jägern, Sammlern und mehr

Es waren wahrlich harte Zeiten, als sich unsere Altvorderen noch gebückt hinterm Steinpflug abquälen mussten, um sich und den Ihren den Mittagstisch zu verdienen. Glücklich die Familie, deren Oberhaupt ein guter Speerwurf auf einen Rehbock gelang oder dessen Hände geschickt Dinge zum Tauschen formten. Wer in diesen Zeiten vorankommen wollte, durfte nicht am eigenen Herd sitzen bleiben, sondern sich als Jäger, Sammler, Bauer oder Werkzeugmacher behaupten. Das ist das Szenario, in das beim neuen Familienspiel „Stone Age“ bis zu vier Spieler eintauchen und eine Reise in die Vergangenheit unternehmen. Michael Tummelhofer hat sich dieses Spielvergnügen einfallen lassen, bei dem die Fans ein interessanter Spielmechanismus und unglaublich viel Material erwarten. Zum Jagen, Rohstoffsammeln, für Ackerbau und Viehzucht – für Werkzeuge, Nahrung, Gebäude. Für alles, was man bei „Stone Age“ benötigt, um auf der Zivilisationsleiter Stufe um Stufe höher klettern zu können, gibt es jede Menge entsprechendes Spielmaterial. Dazu sind noch 40 hölzerne „Stone Age“-Männchen mit im Spiel, die auf dem Spielplan in drei verschiedenen Phasen besonders aktiv werden, um möglichst erfolgreich dem steinigen Zeitalter den Rücken kehren zu können.

In der ersten Runde besetzen sie vorausplanend die Orte, in denen sie ihr Glück wähnen. Im Wald etwa oder in der Hütte, vielleicht auch in der Goldmine. Dann ist Aktion angesagt: Auf der Jagd etwa, beim Tauschen auf den Handelsplätzen oder im Steinbruch, wo es Baumaterial für die eigene Hütte oder zum Handeln gibt. Bei „Stone Age“ geht’s um Wachstum. Und das ist ohne Nahrung nicht möglich. Nur wer hier genug zum Beißen hat, beißt sich auch durchs harte Leben dieser Zeit. In der dritten Runde dieses spannenden Spiels zeigt sich daher, wer nach Eichhörnchen-Manier daran gedacht hat, Vorrat anzuschaffen und geschickt mit den vorhandenen Ressourcen umzugehen verstand. Eine große Rolle spielen bei alledem fünf Würfel, die den Weg zum Ziel bei „Stone Age“ nicht unwesentlich bestimmen. Trotzdem ist dieser neue Wurf des „Hans im Glück“-Verlags kein reines Glücksspiel. Wobei man allerdings schon immer etwas Glück brauchte, um nach oben zu kommen.

Der spielerische Ausflug ins „Stone Age“ kostet ca. 34 Euro.

Fakten zum Spiel:
Titel: Stone Age
Autor: Michael Tummelhofer
Verlag: Hans im Glück
Vertrieb: Schmidt Spiele
Typ: Taktikspiel
Anzahl: 2 – 4 Spieler
Alter: ab 10 Jahren
Preis: ca. 34 Euro

Thurn und Taxis – Alle Wege führen nach Rom

Die Kutschen derer von Thurn und Taxis rollen jetzt bis auf den Petersplatz Die zweite Erweiterung des „Spiel des Jahres 2006“ ermöglicht jetzt eine Audienz beim Papst.

Mit Mut, Geschick und den richtigen Verbindungen zur Obrigkeit haben es die Edlen von Thurn und Taxis zu Ehre und Ansehen gebracht. Das gilt auch für den „Hans im Glück“-Verlag sowie das Autoren-Ehepaar Karen und Andreas Seyfarth, die unter dem Titel „Thurn und Taxis“ ein wortwörtlich ausgezeichnetes Familienspiel in die Spur setzten: 2006 erhielt dieses Taktikspiel nicht nur den begehrten Kritikerpreis „Spiel des Jahres“, sondern wurde auch von der Wiener Spiele Akademie als „Spiele Hit mit Freunden“ ausgezeichnet und landete zudem auf dem zweiten Platz beim „Deutschen Spiele Preis“. Kein Wunder, das da für dieses siegreiche Legespiel, bei dem die Spieler strategisch möglichst geschickt Poststrecken von Tschechien bis Österreich, von Baden bis Bayern bauen, die Post abging! So sehr, dass im Jahr darauf die „Postler-Dynastie“ aus Regensburg auch den Norden für sich entdeckte. Und das mit „Glanz und Gloria“, wie diese Erweiterung des ausgezeichneten Spielehits hieß. Jetzt dehnen die von Thurn und Taxis ihr Postkutschenimperium noch weiter aus. Bis hinunter nach Rom, wohin bekanntlich alle Wege führen!

Folgerichtig heißt so auch die zweite Erweiterung von „Thurn und Taxis“, in der sich der Klerus in kleinen Holzkutschen auf einem großen Spielplan zu einer Audienz beim Papst auf Reisen begibt. „Alle Wege führen nach Rom“ ist eine weitere Herausforderung für alle Strategen unter den Streckenbauern, die mutig kurz und risikobereit planen – oder doch mit kleinen Umwegen auf Nummer sicher gehen? Welche Strategie die richtige ist, zeigt sich erst im Verlauf des Spiels, wenn auch die anderen „Postler“ ihre Vorstellung eines perfekten Streckennetzes ausspielen. Dabei helfen beim Taktieren wieder die vom Basisspiel her bekannten Amtsleute in Amt und Würden. Wer dabei „Vitamin B“ geschickt nutzt, wird sich bald am Petersplatz als Sieger feiern lassen können.

Die Erweiterung „Thurn und Taxis – Alle Wege führen nach Rom“ ist nur in Verbindung mit dem Basis-„Spiel des Jahres 2006“ spielbar. Das spannende Taktikspiel vor historischem Hintergrund kostet ca. 18 Euro.

Fakten zum Spiel:
Titel: Thurn und Taxis – Alle Wege führen nach Rom
Autoren: Karen und Andreas Seyfarth
Verlag: Hans im Glück
Vertrieb: Schmidt Spiele
Typ: Taktikspiel
Anzahl: 2 – 4 Spieler
Alter: ab 10 Jahren
Preis: ca. 18 Euro

(c)Text: WKT Presse

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