Wie weit darf ein Spiel gehen?

In der neuen Gamestar (12/07) wird in einer News über den kommenden Ego-Shooter Kwari berichtet. Eigentlich nichts verwerfliches, aber aus meiner Sicht, geht der Hersteller des Spiel deutlich zu weit. Wo bei Spielen wie Counterstrike das Teamplay im Vordergrund steht, geht es bei Kwari um echtes Geld. Man zahlt echtes Geld um an den Schießereien teilzunehmen. Wird man abgeschossen wird Geld von dem eigenen Konto abgezogen, erzielt man Treffer wird Geld gutgeschrieben.

Der Gamer als virtueller Kopfgeldjäger? Schon jetzt ist klar, dass dieses Spiel in Deutschland die Killerspieldiskussion erneut anzettelt. Und in diesem Fall zu Recht. Denn auch wenn ich mich gerne mal in einem Shooter austobe, geht mir dieses Spiel einen Schritt zu weit. Bei Kwari steht aus meiner Sicht nämlich nicht mehr das Geschick mit Maus und Tastatur, das zurechtlegen von ausgefeilten Taktiken und das Teamplay im Vordergrund, sondern einfach nur das stupide töten. Was hier auch noch mit echtem Geld belohnt wird! Ich bin sogar der Meinung, dass ein Shooter mit so einem fragwürdigen Ziel schon als menschenverachtend bezeichnet werden kann oder sogar bezeichnet werden muss. Bei Kwari steht doch nichts mehr das Spiel im Mittelpunkt, sondern reine Profitgier!

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