Duplex: Wortakrobaten

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Mit Worten kann man jede Menge Spaß haben. Gute Wortwitze sind der Salz in der Suppe von vielen Komödien und mit der Doppeldeutigkeit mancher Worte kann man auch im Alltag immer wieder Spaß haben. Auch im Bereich der Brettspiele gibt es genug Vertreter des Genres Wortspiel. „Scrabble“ ist hier vielleicht der bekannteste Vertreter dieser Spieleart, doch auch „Boggle“ ist nicht ganz unbekannt. In die Riege dieser Wortspiele reiht sich nun ein neues Spiel mit ein, „Duplex“ aus dem Hause Piatnik.

Honigbienchen: Bienensuche

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Kinderspiele haben ja oft das Problem, dass sie wirklich nur für Kinder geeignet wird. Schön, dass es auch immer mal wieder positive Ausnahmen gibt und AMIGO in diesem Bereich momentan scheinbar ein gutes Händchen hat. Neben „Schau mal! Was ist anders?“ gibt es mit „Honigbienchen“ nämlich ein weiteres Merkspiel im Verlagsprogramm, bei dem Erwachsene nicht nur gerne mit den Kindern gemeinsam spielen, sondern bei dem die Kinder sogar eine echte Chance haben gegen die Erwachsenen zu gewinnen.

Übersichtliches Spielmaterial

Öffnet man die Packung, fehlt einem erst einmal das übersichtliche Spielmaterial auf. Neben der Spielanleitung befinden sich 36 Spielkarten, sechs farbige Bienen und sechs Bienenkörbe im Karton. Dabei fällt sofort auf, dass die Spielkarten eine ordentliche Dicke haben und auch die Bienen und die dazugehörigen Bienenkörbe qualitativ hochwertig sind. Schön finde ich dabei, dass den Bienen ein erkennbares Gesicht verpasst wurde und sie auf einer Halbkugel gelagert sind. Letzteres ist für den Spielablauf nicht ganz unwichtig (dazu später mehr), hat aber auch den Vorteil, dass man auch ohne eine Runde „Honigbienchen“ zu spielen Spaß mit den Bienen haben kann. Bei den mit meinem Neffen gespielten Testrunden wurde auf jeden Fall vor und nach den Partien immer auch ein wenig mit den Bienen rumgealbert.

Blitzschnell aufgebaut

Nachdem das Spielmaterial gesichtet wurde, will man natürlich alsbald losspielen. Und dies geht bei „Honigbienchen“ wirklich schnell. Die sechs Bienen werden in einem Kreis in die Tischmitte gestellt, alle Mitspieler bekommen ein wenig Zeit sich die Positionen der einzelnen Bienen zu merken und dann werden die Bienenkörbe über die Bienen gestülpt. Anschließend werden die Spielkarten gemischt und als verdeckter Stapel bereit gelegt. Und dann kann es auch schon losgehen.

Biene, Bienenkorb oder Bär

Ist man an der Reihe, deckt man eine der verdeckten Karten auf. Diese zeigt dann entweder eine der farbigen Bienen, einen Bienenkorb oder einen Bären.

Zeigt die Karte eine farbige Biene, muss der Spieler einen der Bienenkörbe hochheben, so dass alle Mitspieler die Biene sehen können, die sich unter dem Bienenkorb befindet. Stimmt die Farbe der Biene unter dem Korb mit der Farbe der Biene auf der Karte, so deckt der Spieler die Biene wieder zu und zieht den entsprechenden Bienenkorb samt Biene zu sich hin. Stimmen die Farben nicht überein, verbleit die Biene in der Tischmitte.

Natürlich kann es vorkommen, dass die gesucht Biene sich nicht mehr in der Tischmitte befindet, sondern bereits vor einem selbst oder einem Mitspieler steht. Dann darf der aktive Spieler natürlich auch eine Bienenkorb eines Mitspielers hochheben und ihm bei Übereinstimmung der Farben so einen Bienenkorb stehlen.

Zeigt die aufgedeckte Karte einen Bienenkorb, ist dies quasi ein Joker. Dann nämlich darf der Spieler sich einfach einen der Bienenkörbe aus der Tischmitte nehmen. Allerdings bleibt die darunter versteckte Bienen geheim und der Spieler stellt den Bienenkorb ohne drunter zu schauen vor sich ab.

Als dritte Aktion kann die aufgedeckte Karte einen Bären zeigen. Ein aufgedeckter Bär bedeutet für den aktiven Spieler den Verlust eines Bienenkorbes. Ungesehen muss dieser einen seiner Bienenkörbe zurück in die Tischmitte schieben. Gut, wenn man weiß, welche Biene unter welchen Korb ist.

Vier Bienenkörbe für den Sieg

Reihum werden so die Karten aufgedeckt und Bienenkörbe samt Bienen gesammelt und endet entweder wenn einer der Spieler vier Bienenkörbe vor sich stehen hat oder wenn der Kartenstapel aufgebraucht wurde. Im ersten Fall hat der Spieler mit den vier Bienenkörben gewonnen, im zweiten der Spieler, der die meisten Bienenkörbe sammeln konnte.

Farben lernen, merken lernen

Aus meiner Sicht hat AMIGO mit „Honigbienchen“ ein wirklich ansprechendes Kinderspiel auf den Markt gebracht. Bereits das Spielmaterial macht Lust darauf sofort loszuspielen und die einfachen Regeln ermöglichen dann auch den schnellen Start. Das wichtigste ist allerdings, dass „Honigbienchen“ auch noch Spaß macht. Wenn die mitspielenden Kinder voller Schadenfreude einem einen Bienenkorb klauen oder man selber mal wieder mit den Gedanken woanders war und deshalb den falschen Bienenkorb aufdeckt, ist die Laune am Spieltisch hoch und die Spielfreude vorprogrammiert.

Natürlich darf man bei „Honigbienchen“ kein strategisches Highlight erwarten, schließlich reden wir hier immer noch über ein Kinderspiel. Dafür hat „Honigbienchen“ andere Vorzüge. Die Altersgruppe ab vier Jahren sollte zwar Farben schon auseinanderhalten können, „Honigbienchen“ unterstützt aber natürlich dabei dieses Farbwissen zu vertiefen.

Der zweite Lernfaktor fördert die Merkfähigkeiten der Spieler. Kinder lernen die Wege der farbigen Bienchen zu verfolgen und so genau zu wissen, dass zum Beispiel die rote Biene jetzt aus der Tischmitte verdeckt zu Spieler A gewandert ist. Bei meinem Neffen konnte ich dabei beobachten, dass er die Bienen die er gewonnen hat immer in einer ganz bestimmen Reihenfolge vor sich abgestellt hat. Er hat sich sozusagen sechs virtuelle Bienenkorbplätze vor sich geschaffen wo dann eine farbige Biene immer auf den gleichen Platz kam. Natürlich kam es dabei auch zu Fehlstellungen, da er schon mal eine falsche Biene mit der Bienenkorbkarte zu sich geholt hat, aber insgesamt war zu sehen, dass hier ein Lerneffekt eintritt und die Kinder sich schnell die Positionen der farbigen Bienen merken.

Immer wieder spannend

Ebenfalls gut: das Spiel wird auch nach mehreren Runden nicht langweilig. Immer wenn man Lust auf ein schnelles Merkspiel hat, kann man „Honigbienchen“ auf den Tisch bringen und immer wieder entwickelt sich eine Partie anders. Dadurch, dass es sich bei dem Titel um ein reinrassiges Merkspiel handelt, kann man sich nämlich keine Universalstrategie für den Erfolg zurecht legen und so gewinnt immer der Spieler, der am Tag der Spielrunde die beste Merkleistung zeigt und ein klein wenig Kartenglück hat.

Das Kartenglück ist dabei allerdings eher zweitrangig, da sowohl genug Bienenkarten als auch Bienenkorbkarten vorhanden sind und man so eigentlich nie in der Situation ist, dass man ständig nur Bären zieht.

Ein echter Knizia

Wie man vielleicht heraus lesen kann handelt es sich bei „Honigbienchen“ um ein sehr rundes Spiel. Dies liegt mit Sicherheit daran, dass sich Reiner Knizia als Autor für das Spiel verantwortlich zeigt. Knizia bewies in der Vergangenheit ja schon mehrfach, dass er sich nicht nur mit Spielen für eine erwachsene Zielgruppe auskennt, sondern eben auch mit Kinderspielen. Mehrere Nominierungen seiner Spiele für das Kinderspiel des Jahres und er Gewinn der Auszeichnung für sein Spiel „Wer war’s“ im Jahr 2008 sprechen hier eine deutliche Sprache und so verwundert es kaum, dass ihm mit „Honigbienchen“ ein weiteres tolles Spiel gelungen ist.

Ich freue mich jedenfalls auf die nächsten Runden „Honigbienchen“ mit meinem Neffen und kann das Spiel jedem nur ans Herzen liegen. AMIGO zeigt hier, wie ein Kinderspiel aussehen soll!

Fakten:

Titel: Honigbienchen
Autor: Reiner Knizia
Grafik: Michael Wenzel
Verlag: AMIGO
Erscheinungsjahr: 2014
Kategorie: Kinderspiel
Spieler: 2 – 5 Spieler
Spieldauer: ca. 15 Minuten
empfohlenes Alter: ab 4 Jahren

Unsere Wertung:

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„Schau mal! Was ist anders?“: Eine Karte hat sich verändert

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Es gibt Kinderspiele, da haben die Kinder auch dann Chancen, wenn Erwachsene mitspielen. Manchmal sogar bessere Chancen. Das bekannte Merkspiel „Memory“ ist so ein Spiel und auch bei „Schau mal! Was ist anders?“ aus dem Hause AMIGO kommt es nicht selten vor, dass die Kinder das bessere Auge haben.

Quibble: Wortspiel

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Schlägt man im Wörterbuch den Begriff „quibble“ nach, findet man heraus, dass dieses Wort im englischen so viel wie Wortspiel bedeutet. Schaut man sich nun einmal das Spiel mit dem gleichen Namen an, stellt man fest, dass dieser Name wirklich passend ist.

Wissen ist Macht

„Quibble“ ist dabei ein recht einfach gestricktes Wissensspiels. Ziel ist es als erster das Zielfeld auf dem Spielplan zu erreichen und dieses Ziel erreicht man indem man Aufgaben unterschiedlicher Schwierigkeit beantwortet. Diese Aufgaben liegen dabei in unterschiedlichen Schwierigkeiten vor und die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade sind nach erreichbaren Punkten sortiert. So gibt es Aufgaben die zwei, vier, sechs, acht oder zehn Punkte wert sind.

Ludix: Ein Klassiker in neuem Gewand

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Jeder kennt doch das Kneipenspiel, bei dem man sich ein paar Würfel schnappt und versucht einen bestimmten Wert zu erreichen? Diesem einfachen Prinzip hat sich Niek Neuwahl nun angenommen und veröffentlicht bei Piatnik das Spiel „Ludix“. Statt klassischer sechsseitiger Würfel mit den Werten ein bis sechs kommen hier sechsseitige Würfel mit römischen Zahlen zum Einsatz.

300 ist das Ziel

Die Regeln von „Ludix“ sind wirklich sehr einfach und auf den ersten Blick wundert man sich daher vielleicht warum das Regelwerk doch dicker als erwartet ist. Im Grunde gibt es bei „Ludix“ eigentlich nur drei Regeln.

Träxx: Wege malen

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Steffen Benndorf, der Autor von „Qwixx“ und dem kooperativen Spiel „The Game“ hat sich mit Reinhard Staupe zusammen getan und ein weiteres Spiel entwickelt. Wie schon die beiden anderen erwähnten Spiele ist auch dieses Spiel beim Nürnberger Spielkarten Verlag entschieden, doch in „Träxx“ sind Karten diesmal nur Hilfsmittel. Das Kernelement von „Träxx“ sind abwischbare bunte Tafeln.

Fünfzehn Karten und vier Tafeln

Die quadratische Schachtel von „Träxx“ beinhaltet alles was man zum spielen braucht. Werden bei „Qwixx“ ja zusätzlich noch Stifte benötigt, bekommt man diese bei „Träxx“ gleich mitgeliefert. Dies ist allerdings auch nötig, denn neben 15 Spielkarten gibt es bei „Träxx“ vier abwischbare Tafeln und dafür braucht man nun mal spezielle Stifte, die man ja nicht unbedingt zu Hause hat.

The Game: Könnt Ihr das Spiel besiegen?

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Von Steffen Benndorf, dem Autor von „Qwixx“ kommt ein neues Kartenspiel, das auf den simplen Namen „The Game“ hört und den markigen Untertitel „Spiel…so lange du kannst!“ trägst. In einer Optik, die auf den ersten Blick an die „Saw“-Filme erinnert versteckt sich hinter dem einfachen Namen ein kooperatives Kartenspiel.

Aufsteigend, absteigend

Ziel des Spiels ist es kooperativ die 98 Zahlenkarten auszulegen. Der Grundaufbau sind dabei vier Startkarten in der Mitte des Tisches. Zwei dieser Karten zeigen die Zahl eins, die anderen beiden die Zahl 100. Hier müssen nun die Zahlenkarten angelegt werden, wobei die Zahlen in den beiden Einserreihen aufsteigend sein müssen und angelegten Karten an den 100er-Reihen absteigende Zahlenwerte zeigen müssen.

Shuffle – Play-Doh: Knetfiguren und Geschichten

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Elektronik und Brettspiele verbinden ist keine neue Sache. Yvio war zum Beispiel so ein Versuch und Ravensburger ist mit TipToi recht erfolgreich in diesem Bereich. Smartphones und Tablets bringen in diesem Bereich aber ganz neue Möglichkeiten. Es gibt kaum noch jemanden ohne ein solches Gerät und so lassen sich Spiele mit elektronischer Unterstützung preisgünstiger ohne teure Zusatzhardware ausliefern. Eine Spielreihe die voll auf diese Möglichkeit setzt ist die „Shuffle“-Reihe von ASS Altenburger, aus der heute das Spiel „Shuffle – Play-Doh“ einmal näher beleuchtet wird.

Zuerst mal sticht das handliche Format des Spiels heraus. Shuffle-Spiele kommen in einer Box der Maße 11×7.5×4.5 cm womit sie perfekt in wirklich jede Tasche passen. So auch das hier besprochene „Shuffle – Play-Doh“.

Qwixx: Bunte Würfel, viele Zahlen

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Wie wäre es wenn es ein Spiel gäbe, bei dem man würfelt und dann Zahlen ankreuzt? Ein Spiel, bei dem dann sogar jeder Spieler auch dann etwas ankreuzen darf, wenn ein Mitspieler dran ist? Klingt interessant? Dann schaut Euch doch einmal „Qwixx“ aus dem Nürnberger Spielkarten Verlag an. Das Spiel von Steffen Benndorf ist nicht nur schnell erlernt, sondern macht auch nach unzähligen Spielrunden immer noch Spaß. Für mich persönlich hat sich das Spiel zu einem meiner Favoriten entwickelt.

Sechs Würfel

Die Regeln von „Qwixx“ sind wirklich einfach. Jeder Spieler hat einen Zettel vor sich liegen auf dem es vier Farbreihen gibt. Die Farbreihen in Rot und Gelb zeigen die Zahlen zwei bis zwölf, während die Reihen in grün und blau diese Zahlen in umgekehrter Reihenfolge zeigen. Zudem befindet sich rechts neben den Reihen jeweils im Symbol mit einem Schloss. Darüber hinaus findet man auf dem Zettel vier Felder um Fehlwürfe zu markieren, sowie eine Übersicht über die erreichten Punkte und Felder um die Punkte je Reihe einzutragen umso die Gesamtpunktzahl zu ermitteln.

Machi Koro: Würfel deine eigene Stadt

„Machi Koro“. Zunächst einmal klingt der Name etwas komisch und so richtig kann man sich unter dem Titel auch auf den ersten Blick nichts vorstellen. Doch schaut man genauer hin, macht der Titel richtig Sinn. Machi ist nämlich das japanische Wort für Stadt und Koro das Wort für würfeln. Grob übersetzt heißt „Machi Koro“ also „Stadt würfeln“ und genau darum geht es in diesem einfach zu erlernenden Spiel von KOSMOS. Die zwei bis vier Spieler erwürfeln ihre eigene Stadt und versuchen als erster die vier Großprojekte ihrer Stadt fertig zu stellen um das Spiel zu gewinnen.

Die Regeln des Spiels sind dabei simpel. Zu Beginn einer Partie bekommt jeder Spieler seine vier Großprojekte ausgehändigt und legt diese mit der unfertigen Seite vor sich aus. Darüber hinaus bekommt jeder Spieler drei Münzen und ein Weizenfeld und eine Bäckerei.