Die Legenden von Andor: Das große Finale

Letzter Teil des preisgekrönten Abenteurspiels erscheint im Herbst 2016

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Vier Jahre nach dem Erscheinen des mehrfach preisgekrönten Brettspiels „Die Legenden von Andor“ beim Stuttgarter KOSMOS Verlag erscheint am 19. September 2016 der dritte und letzte Teil des Fantasy-Abenteuers. In sieben Legenden – mehr als je zuvor – kämpfen die Spieler noch einmal gemeinsam als andorische Helden um das Schicksal des Landes und erzählen die Geschichte zu Ende.

Das Besondere: Dank der bewährten Losspiel-Anleitung fällt der Einstieg in das Spiel wieder besonders leicht. Zudem ist kein zusätzliches Material aus dem Grundspiel erforderlich um mit den Helden gegen neue Kreaturen wie Wargors, Bergskrale und Skelettkrieger im Grauen Gebirge zu kämpfen. Wer möchte, kann den doppelseitigen Spielplan wieder an den Plan des Grundspiels anlegen. Würde man sogar alle drei Spielpläne miteinander kombinieren, ergäbe sich so eine 1,70 Meter lange Spielwelt!

Mit über 200.000 verkauften Grundspielen wartet bereits eine große Fangemeinde sehnsüchtig auf die Fortsetzung des als Geschichte aufgebauten Spiels. Das Erfolgsgeheimnis: Autor Michael Menzel ist gleichzeitig auch Illustrator: „In der Regel entwickelt der Autor sein Spiel und erst wenn er nahezu fertig ist, beginnt für den Illustrator die Arbeit. Bei den Andor-Spielplänen ist das anders, denn hier entwickle ich die Spielpläne parallel zum Spiel“, erklärt Michael Menzel seine Arbeit am Spiel. „Ich glaube, das ist wirklich selten. Es entsteht ganz automatisch eine besondere Dichte zwischen Spielmechanik, Story und Illustration.“

Im Frühjahr 2017 wird mit „Dunkle Helden“ außerdem die Ergänzung für fünf bis sechs Spieler erscheinen. Damit können auch größere Spielerunden das Finale der Andor-Trilogie erleben

EXIT – Das Spiel: Der aktuelle Trend als Event-Spiel für zu Hause

KOSMOS Verlag startet Brettspielreihe zum Trendthema Live Escape Games

Ein Team, ein Raum und nur wenig Zeit: Mit „EXIT – Das Spiel“ veröffentlicht der Stuttgarter KOSMOS Verlag im Herbst dieses Jahres eine neue Brettspielreihe zum Trendthema Live Escape Games. Zunächst sind drei verschiedene Spiele zu unterschiedlichen Themen geplant.

Das Prinzip der Live Escape Games

Live Escape Games sind ein Trend, der weltweit für Spannung und Begeisterung sorgt. Das Prinzip: Eine Gruppe wird in einen Raum eingeschlossen und hat 60 Minuten Zeit sich zu befreien. Dazu suchen sie gemeinsam Hinweise und lösen knifflige Rätsel um Schlüssel oder Kombinationen für Zahlenschlösser zu erhalten. Je nach thematischem Setting des Raumes tauchen die Spieler in eine Geschichte ein, in der sie weitere Aufgaben bewältigen, z.B eine vermisste Person finden, eine Bombe entschärfen oder die Formel eines Gegengifts ermitteln. Hier ist echter Teamgeist gefragt.

Spiel des Jahres 2016: Nominierung für taktisches Familienspiel „Imhotep“

„Imhotep“ ist für die renommierte Auszeichnung „Spiel des Jahres 2016“ nominiert. In dem taktischen Familienspiel von Phil Walker-Harding schlüpfen die Spieler in die Rolle ägyptischer Baumeister und versuchen in sechs Runden, ihre Holzsteine per Boot zu fünf punkteträchtigen Monumenten zu fahren. Das klingt einfach. Wären da nur nicht die Mitspieler, die ständig die Pläne der anderen Baumeister durchkreuzen wollen.

Pro Zug wählen die Spieler eine der vier verschiedenen Möglichkeiten: „Neue Steine besorgen“, „Einen Stein auf ein Boot laden“, „Ein Boot zu einem Ort fahren“ oder „Eine 1x-Aktion-Marktkarte ausspielen“. Das bringt unterschiedlich viele Punkte und führt immer wieder zu der Frage, ob man mit einer Aktion vielleicht noch warten kann – oder ob der Plan durch die Mitspieler vereitelt wird. Nur wer das beste Timing hat und seine Steine am cleversten liefert, wird Ägyptens bester Baumeister. Phil Walker-Harding demonstriert mit „Imhotep“, dass Spiele trotz einfacher Regeln erstaunlich viel Spieltiefe haben können. „Imhotep“ ist für zwei bis vier Spieler ab zehn Jahren geeignet.

An die Würfel, fertig, schnippen!

Der vielfach ausgezeichnete Erfolgstitel aus den USA

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Drachen- gegen Löwenritter: Zwei Spieler oder Teams stehen sich in dem actionreichen Schnipp-Duell der Brüder Oliver und Gary Sibthorpe gegenüber. Wer schnippt am geschicktesten und kickt den König des Gegners zuerst aus dem Spiel? 50 Ritterwürfel sorgen in „Rumms“ für Spannung und Emotionen pur!

Zu Beginn stellen die Spieler ihre individuelle Truppe zusammen und wählen ihre Strategie. Raubritter und Spione sind stark im Angriff. Trolle, Drachen und Löwen beschützen die eigene Burg. Welche Formation ist die beste? Keilförmig, quadratisch oder einfach kreuz und quer?

Dank einfacher Spielregeln und kurzer Aufbauzeit kann die Action direkt beginnen. Die Burgbesitzer schnippen abwechselnd ihre Würfel mit dem Ziel, möglichst viele Würfel des Gegners abzuräumen. Wer den gegnerischen König zuerst von der Spielmatte kickt, gewinnt das turbulente Actionspiel.

Spielmaterial: Spielmatte (dreiteilig), 50 Würfel, Spielanleitung

Neuer CATAN Weltrekord: 1.040 Spieler an einem Brett

Brettspielfans aus 25 verschiedenen Nationen stellen neuen Weltrekord im CATAN Spielen auf

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1.040 Spieler haben auf der weltweit größten Brettspielmesse SPIEL’15 in Essen am 10. Oktober 2015 einen neuen CATAN Weltrekord aufgestellt. Dafür spielten CATAN Fans aus 25 verschiedenen Ländern gemeinsam an einem fast 500 Meter langen Spielbrett und knackten den bisherigen Rekord von 922 Brettspielern. Dieser wurde 2013 auf der Gen Con in Indianapolis erreicht. Sieger der besonderen CATAN Partie wurde Tim van den Bersselaar aus den Niederlanden.

Möglich wurde das gemeinsame Spielerlebnis durch den eigens dafür entwickelten, fast 500 Meter langen Spielplan. In jeder Runde würfelte ein Moderator einmal für alle Spieler. Dann wurde gehandelt, getauscht und gebaut – so lange bis ein Spieler 25 Siegpunkte gesammelt hatte. Glücklicher Gewinner nach 48 spannenden Runden war Tim van den Bersselaar (25) aus den Niederlanden, der sich gegen 1.039 internationale Konkurrenten durchsetzte.

Auch weniger siegreiche Spielefans gingen nicht leer aus. Sie erhielten für ihre Teilnahme eine Auswahl an exklusivem Catan-Spielmaterial. Neben CATAN Erfinder Klaus Teuber nahm u.a. auch Ex-Fußball-Nationalspieler und Brettspielfan Jens Nowotny an der besonderen Partie teil.

Anlass für den Event war das 20-jährige Jubiläum von Catan. Veranstalter sind die Catan GmbH, der KOSMOS Verlag sowie weitere internationalen Partner und der Merz-Verlag, der die SPIEL’15 organisiert. Klaus Teubers Welthit CATAN und die Erweiterungen haben sich seit der Erstveröffentlichung im Jahr 1995 über 22 Millionen Mal verkauft und wurden in über 30 Sprachen übersetzt. Neben dem klassischen Brettspiel, den Erweiterungen und Sondereditionen finden Spieler noch mehr Catan-Spaß bei Kartenspielen, Computerspielen oder Apps.

Die Bildrechte für das Beitragsbild liegen bei KOSMOS.

Ugo!: Ich brauche Bauern!

Ugo! aus dem Hause KOSMOS

Manchmal kommen bei mir Spiele auf den Tisch, da habe ich das Gefühl diese schon einmal gespielt zu haben. Manchmal ist es nur ein Gefühl, aber im Falle von „Ugo!“ war es tatsächlich so. Vor der von KOSMOS in diesem Jahr veröffentlichten Version ist „Ugo!“ nämlich bereits 2013 auf der Spielemesse in Essen bei PLAYthisONE erschienen und meine Eltern hatten es seiner Zeit dort erworben und mit mir schon einmal gespielt. Da die KOSMOS-Edition in diesem Jahr auf der Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres auftauchte, habe ich mir ohne zu wissen das Spiel bereits zu kennen ein Rezensionsexemplar zukommen lassen und hatte dementsprechend bei der Regelkunde ein déjà vu.

Stichspiel mit Kniff

Hinter „Ugo!“ verbirgt sich im Grund ein einfaches Stichspiel. Das Autorentrio Thomas Jansen (Tavern, Little Football Game), Ronald Hoekstra und Patrick Zuidhof (RoboRama, Bloqs) haben dieses Stichspiel allerdings mit einigen Kniffen versehen. Doch fangen wir erstmal mit dem Spielaufbau an.

Vor einer Partie bekommt jeder Spieler fünf Königreich-Abschnitte und legt dieser in der Reihenfolge A bis E vor sich ab. Anschließend werden die 45 Ländereienkarten, die in fünf Farben und mit den Werten null bis acht vorliegen, gemischt und an jeden Spieler zehn Karten ausgeteilt. Überzählige Karten werden zur Seite gelegt, so dass immer einige Karten nicht im Spiel sind. Nun kann das Spiel beginnen.

Der Spieler links vom Geber spielt dabei die erste Karte aus. Anschließend spielen die anderen Spieler reihum ebenfalls eine Karte, wobei Farbzwang herrscht und nur dann eine andersfarbige Karte gespielt werden darf, wenn man nicht bedienen kann.

Den Stich gewinnt dann der Spieler, der die höchste Karte gespielt hat. Hier kann es natürlich vorkommen, dass mehrere Spieler die höchste Karte gespielt haben. Hier greifen dann zwei einfache Regeln. Haben mehrere Spieler die höchste Karte gespielt und eine dieser Karten entspricht der angespielten Farben, gewinnt diese Karte den Stich, ansonsten gewinnt der Spieler, der die Karte mit dem höchsten Wert als erstes gespielt hat. Ist also eine sieben als höchster Wert von Spieler zwei gelegt worden und spielt Spieler drei nun ebenfalls eine sieben, gewinnt Spieler zwei den Stich.

Kniff 1

Nun kommt es zum ersten Kniff. Der gewonnene Stich wird nämlich nicht einfach zur Seite gelegt, sondern muss an die Königreich-Abschnitte des Spielers angelegt werden. Und zwar von links nach rechts. Auf jede Länderei kommt dabei genau eine Farbe. Hat man so zum Beispiel einen Stich mit blauen und grünen Karten gewonnen, kommen die blauen Karten auf einen Abschnitt und die grünen auf einen zweiten. Gewinnt man später dann zum Beispiel einen Stich mit blauen und gelben Karten, kommen die gelben Karten auf einen neuen Königreich-Abschnitt und die blauen Karten werden auf die bereits ausliegenden Karten in dem Abschnitt mit den blauen Karten gelegt.

Kniff 2

Der zweite Kniff in „Ugo!“ sind die Bauern. Damit die Königreich-Abschnitte überhaupt Punkte bringen, müssen diese mit Bauern versorgt werden. Nur Abschnitte, die mit der benötigten Anzahl an Bauern versorgt sind, bringen am Ende jeder Runde auch Punkte. Abschnitte die zwar mit Karten belegt sind, auf denen aber Bauern fehlen, bringen dagegen für jeden fehlenden Bauern Minuspunkte. Gut, dass die Abschnitte A und B immer schon bereits mit Bauern versorgt sind, für Abschnitt C braucht man allerdings zwei Bauern, Abschnitt D benötigt drei Bauern und Abschnitt E sogar vier Bauern um Punkte zu bringen. Schön dabei: sollte man es schaffen ein Abschnitt mit ausreichend Bauern zu versorgen, aber keine Karten dort liegen haben, gibt es dennoch Punkte. Abschnitt C bringt dann einen Punkt, Abschnitt D drei Punkte und Abschnitt E fünf Punkte.

Doch wie kommt man an die Bauern? Auf den Karten sind neben den Zahlenwerten auch Bauern abgebildet. Gewinnt man nun einen Stich, bekommt man die Anzahl an Bauern, die zwischen dem Wert der Karte abgebildet ist, mit dem der Stich gewonnen wurde. Um bei dem Beispiel mit der sieben von weiter oben zubleiben bedeutet dies, dass man einen Bauern bekommt, wenn man einen Stich mit einer Karte mit dem Wert sieben gewinnt.

Die Karte mit den Zahlenwerten eins und zwei stellen dabei Sonderfälle dar. Hier gewinnt man Bauern nur, wenn man diese Karten verliert. Bei einer eins bekommt man einen Bauern, wenn die verlorene Karte der Farbe der Karte entspricht die den Stich gewonnen hat. Unterscheidet sich die Karte der eigenen Karte von der der gewonnenen Karte bekommt man zwei Bauern.

Bei den Karten mit dem Wert zwei sieht es ähnlich aus. Hier erhält man bei Farbgleichheit allerdings keinen Bauern, aber zwei Bauern wenn die verlorene Karte und die Stichgewinnerkarte sich farblich unterscheiden.

Punkte, Punkte, Punkte

Sind zehn Stiche gespielt, endet eine Runde und es wird Zeit Punkte zu verteilen. Die jeweils oberste Karte eines Königreich-Abschnitts sind dabei die Punkte die man erhält. Liegt in einem Abschnitt so zum Beispiel die sieben oben, bekommt man genau sieben Punkte für diesen Abschnitt.

Davon abziehen muss man anschließend Minuspunkte für fehlende Bauern. Jeder fehlende Bauer bedeutet dabei fünf Minuspunkte. Anschließend werden die Ländereien neu gemischt, die Bauern wieder von den Abschnitten genommen und eine neue Runde startet. Wer dann nach vier Runden die meisten Punkte sammeln konnte gewinnt.

Clever und fies!

„Ugo!“ ist ein Spiel, das frischen Wind in die Spielart Stichspiele bringt. Hier gewinnt am Ende nämlich nicht der Spieler, der die meisten Stiche oder die meisten Punkte gesammelt hat, sondern derjenige, der am cleversten seine Stiche gesammelt hat. Es geht bei „Ugo!“ wirklich darum zu überlegen welchen Stich man gewinnen möchte und welchen man lieber nicht haben möchte, da man sich so in die Situation bringt mehr Bauern sammeln zu müssen oder sich seine Punkte kaputt macht. Auch geht es darum zu schauen, wie man am besten störende Karten loswird und mit diesen im Idealfall die Mitspieler ärgert. Eine Karte mit dem Wert null im richtigen Moment gespielt, macht aus dem wertvollen Abschnitt des Gegners plötzlich eine wertlosen Abschnitt. Eine richtig eingesetzte eins bringt wichtige Bauern. Bei „Ugo!“ heißt es wirklich bei jedem Stich genau hinschauen und mitdenken welche Karte Sinn macht.

Dies ist auch der Grund, warum mir „Ugo!“ gut gefallen hat. Das Spiel kombiniert übersichtliche Regeln mit tiefgehenden und anhaltenden Spielspaß, bringt die richtige Portion Glück mit und überzeugt mit der richtigen Dosis an Schadenfreude. „Ugo!“ hat es aus meiner Sicht somit zu Recht auf die Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres geschafft!

Fakten:

Titel: Ugo!
Autor: Thomas Jansen, Ronald Hoekstra, Patrick Zuidhof
Grafik: Imelda Vohwinkel, Franz Vohwinkel
Verlag: KOSMOS
Erscheinungsjahr: 2015
Kategorie: Kartenspiel
Spieler: 2 – 4 Spieler
Spieldauer: ca. 30 Minuten
empfohlenes Alter: ab 10 Jahren

Unsere Wertung:

Gnislew
Yelref
Schnaetty
Durchschnitt:

Leserwertung
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Neuer Weltrekordversuch im CATAN Spielen

Am 10. Oktober 2015 soll in Essen ein neuer Catan-Weltrekord aufgestellt werden

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Auf der weltweit größten Brettspielmesse SPIEL’15 in Essen soll am 10. Oktober 2015 ein neuer Catan-Weltrekord aufgestellt werden. Mindestens 1.000 Catan-Fans müssen dafür gleichzeitig an dem fast 500 Meter langen Spielbrett das Kultspiel spielen. Mit dabei: Catan-Erfinder Klaus Teuber. Bisher liegt der Rekord bei 922 Brettspielern und wurde 2013 auf der Gen Con in Indianapolis aufgestellt. Der Kartenvorverkauf für das „CATAN Big Game“ läuft seit dem am 13. Juli 2015 unter catan.de/catan-big-game-de.

„Ugo!“ erhält Auszeichnung „Spiele Hit mit Freunden“

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Ugo! aus dem Hause KOSMOS

Ugo! aus dem Hause KOSMOS

Das Stichkartenspiel „Ugo!“ von Ronald Hoekstra, Thomas Jansen und Patrick Zuidhof wurde von der Wiener Spieleakademie als „Spiele Hit mit Freunden 2015“ ausgezeichnet. Für die Grafik zeichnen Franz und Imelda Vohwinkel verantwortlich. Erschienen ist das Spiel im KOSMOS Verlag.

Spielerischer Tiefgang trotz kurzer Regeln: In „Ugo!“ kämpfen zwei bis vier Könige um die Vormachtstellung. Zu Beginn erhält jeder Herrscher einen Satz von fünf Königreich-Abschnitten. Um bei Spielende zu punkten, müssen diese mit Ländereien-Karten belegt werden. Aber Vorsicht: Ausgelegte Ländereien müssen auch immer von Bauern bewirtschaftet werden. Sonst hagelt es am Ende Minuspunkte. Reihum spielen die Monarchen nun Karten aus. Der Stichgewinner verteilt sie anschließend je nach Landschaftsart in seinem Königreich – ob er will oder nicht. Besonders gewitzte Könige sacken sogar bei Stichverlust fleißig Landwirte ein.

Kingsport Festival: Schrecken beschwören

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Die Welt von H.P. Lovecraft ist ein gern genommenes Thema in Brett- und Kartenspielen. „Munchkin Cthulu“ befasst sich auf humorvolle Weise mit Lovecrafts Cthulu-Mythos, in „Die Sterne stehen richtig“ sollen die großen Alten aus diesem Universum beschwören werden und auch kooperative Brettspiele wie „Arkham Horror“ und „Villen des Wahnsinns“ sind in der Welt von H.P. Lovecraft angesiedelt. Der Kosmos Verlag hat mit „Kingsport Festival“ nun ein Spiel aus dem H.P. Lovecraft herausgebracht, bei dem man diesmal in die Rolle der Bösen schlüpft.

Schön aufgemachte Regeln

Was mit beim ersten öffnen der Spielschachtel aufgefallen ist, ist das Regelwerk. Das 16seitige Heft, erschlägt einen auf den ersten Blick erstmal und lässt ein kompliziertes Spiel vermuten, doch wenn man genauer hinschaut, stellt man schnell fest, dass auf diesen 16 Seiten nicht nur spielrelevante Daten präsentiert werden, sondern auch eine Menge Hintergrundwissen zur Welt von H.P. Lovecraft. Dadurch wird dem Regelwerk ein wenig der Schrecken genommen, wenngleich „Kingsport Festival“ kein Spiel ist, was man mal eben in zwei Minuten erklärt.

Graf Ludo 2015: Die Nominierungen

Nicht nur das „Spiel des Jahres“ bekommt eine Auszeichnung, auch die schönste Spielgrafik bekommt einen eigenen Preis, den Graf Ludo. Hier sind nun auch die Nominierungen bekannt gegeben worden.